Abwassergebühren in Werne Nach Erhöhung der Müllgebühren - So sieht’s beim Abwasser aus

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Die Beseitigung des Abwassers kostet Geld, wie das Symbolfoto zeigt. Die neuen Sätze für Werne liegen nun vor.
Die Beseitigung des Abwassers kostet Geld, wie das Symbolfoto zeigt. Die neuen Sätze für Werne liegen nun vor. © picture alliance / dpa
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Vor einigen Tagen veröffentlichte die Stadtverwaltung Werne ihre Vorschläge für die Gestaltung der Müllgebühren in 2023. Demnach ergibt sich für einen Musterhaushalt eine kleine Erhöhung. Sie beläuft sich auf 1,40 Euro pro Jahr. Jetzt hat die Verwaltung ihre Vorschläge für die Abwassergebühren vorgelegt.

Sowohl mit den Müll- als auch mit den Abfallgebühren befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 30. November, ab 17.30 Uhr im Kolpingsaal, Alte Münsterstraße 12. In der Regel folgt dieses politische Gremium den Gebühren-Vorschlägen, die die Verwaltung gemacht hat.

Musterhaushalt spart einige Cent

Und wie sehen die Vorschläge für die Abwasser-Kosten nun aus? Die Familie Mustermann (Verbrauch von 200 cbm/Jahr, versiegelte Fläche von 130 qm) kann sich freuen. Zumindest ein ganz kleines bisschen. Denn zum zweiten Mal in Folge sollen die Abwassergebühren sinken. Allerdings nur minimal. Mussten die Mustermänner in diesem Jahr 728,30 Euro berappen, sollen es 2023 nur 727,90 Euro sein. Ersparnis: 40 Cent. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 lagen die Kosten noch bei 738,90 Euro.

Bezieht man die leicht gestiegenen Müllgebühren mit ein in die Rechnung, so zahlt ein typischer Werner Haushalt für beide Sparten einen Euro mehr im Jahr.