Seit Mitte Mai werden an den Grundschulen in Werne Lolli- statt Selbsttests eingesetzt. Aber was passiert mit den übrig gebliebenen Selbsttests? © picture alliance/dpa (Symbolbild)
Corona-Selbsttests

Abgelöst durch Lolli-Tests: Wie viele Schnelltests lagern an den Grundschulen in Werne?

Sie sollen vor allem angenehmer für die Schüler sein: Seit Mitte Mai werden an den Grundschulen in Werne sogenannte Lolli-Tests eingesetzt. Doch was passiert mit den Selbsttests?

Seit Mitte Mai werden an den Grundschulen in Werne die sogenannten Lolli-Tests eingesetzt. Das heißt: Statt der unangenehmen Selbsttests über die Nase müssen die Schülerinnen und Schüler nun lediglich an einem Wattestäbchen lutschen. Die Ergebnisse einer Klasse werden gemeinsam ausgewertet. Ist der Test positiv, müssen die Kinder nochmal einzeln getestet werden.

Aber was passiert mit den übrig gebliebenen Selbsttests? Diese würden zum einen zur Testung des Lehrerkollegiums genutzt, so Kathrin Kötter von der Abteilung Bildung, Kultur und Sport bei der Stadt Werne auf Anfrage. „Im Ausnahmefall für die Testung von Schülern, die aus medizinischen oder pädagogischen Gründen nicht an den Lolli-Testungen teilnehmen können.”

Selbsttests an Grundschulen dienen als Reserve

Zudem dienten die verbliebenen Selbsttests als Reserve. Dazu, wie viele „normale” Selbsttests noch an den Schulen lagern, konnte Kötter keine Angaben machen. „Die Stadt Werne als Schulträger ist bei der Verteilung der Selbsttests nicht mit eingebunden.” Auch von den Grundschulen bekam die Redaktion keine Angaben zu der Menge an Selbsttests.

Zumindest von der Wiehagenschule bekamen wir aber eine Einschätzung zu den Lolli-Tests: „Das läuft einwandfrei”, zeigte sich Schulleiterin Nicola Buschkotte überzeugt von der Methode. Nach der Testung würden die Tests abgeholt und ausgewertet. Das Ergebnis bekommt die Schule über eine App.

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