Die Höhe der Coronapandemie hat das St.-Christophorus-Krankenhaus im November 2020 erreicht. © St.-Christophorus-Krankenhaus
Coronavirus in Werne

28 Corona-Patienten im St.-Christophorus-Krankenhaus in Werne zu Spitzenzeiten

Die Coronawellen haben auch das St.-Christophorus-Krankenhaus in Werne nicht verschont. Zu Spitzenzeiten hat das Hospital 28 Covid-19-Patienten betreut. Standortleiter Ludger Risse sprach mit uns über den Verlauf.

Das St.-Christophorus-Krankenhaus scheint die Coronawellen genauso überstanden zu haben wie die Region an sich: Derzeit (Stand Donnerstag, 10. Juni) gebe es nur noch einen Covid-19-Patienten in Werne, der intensivmedizinisch betreut werde, wie Standortleiter Ludger Risse unserer Redaktion am Donnerstagmittag erklärte.

Spitze der Pandemie erreichte das Krankenhaus im November 2020

Und er erklärte noch mehr: Nämlich dass das Krankenhaus im November 2020 zu seinen Corona-Spitzenzeiten 28 Covid-19-Patienten stationär behandelt hat. In die Statistik fließen alle per Labortest bestätigten Fälle ein, die Intensiv- genauso wie die Nicht-Intensiv-Fälle. Das war zu Zeiten der zweiten Coronawelle, so Risse. „In der zweiten Welle, da hatten wir auch relativ lange relativ viele Patienten. Wir waren erst wieder unter 20 zu Anfang des Jahres.“

Und dann seien die Zahlen wieder nach oben gegangen. Anfang diesen Jahres habe es zu zwei Zeitpunkten 19 Coronapatienten im St.-Christophorus-Krankenhaus gegeben. „Da haben wir uns immer zwischen 10 und 19 bewegt. Das war ein tägliches Auf und Ab“, so der Standortleiter. Nun hoffe man darauf, bald verkünden zu können, dass auch der letzte Covid-19-Patient aus dem Krankenhaus entlassen werden kann. Allerdings sei der Patient schon seit einiger Zeit stationär im Krankenhaus, so Risse. Sollten die Fallzahlen wieder zunehmen, sei das Krankenhaus jederzeit bereit, wieder Patienten aufzunehmen.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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