15-jährige Schülerin aus Werne hofft auf Erfolg mit eigenem Tanzvideo

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In diesen Tagen steigt bei der 15-jährigen Julienne Altwein aus Werne langsam die Nervosität. Sie hat bei einem Wettbewerb schon die erste Hürde genommen. Jetzt geht‘s um den Regional-Sieg.

Werne

, 10.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die 15-jährige Julienne Altwein, Schülerin der Marga-Spiegel-Sekundarschule Werne, und ihre Familie fiebern dem 15. Juli 2020 entgegen. An diesem Tag soll nämlich die Entscheidung der Jury bekanntgegeben werden. Die Entscheidung, wer beim Dance-Contest der Krankenkasse DAK den Regionalsieg davongetragen hat.

Die erste Hürde in dem bundesweiten Tanz-Wettbewerb hat die Werner Schülerin bereits genommen. „Beim Voting ist mein Video unter die letzten 300 gekommen“, sagt sie auf Anfrage der Redaktion. Nun sichtet eine Jury die in drei Altersklassen aufgeteilten Video-Beiträge und kürt die Sieger. Mittwoch, 15. Juli, will die Krankenkasse das Ergebnis verkünden.

Julienne Altwein (15) nimmt am DAK-Dance-Contest teil. Ihre Familie, Dirk und Yvonne Altwein sowie Familienhund Lana unterstützen sie.

Julienne Altwein (15) nimmt am DAK-Dance-Contest teil. Ihre Familie, Dirk und Yvonne Altwein sowie Familienhund Lana unterstützen sie. © Julienne Altwein

Die tanzbegeisterte Julienne Altwein macht nicht zum ersten Mal bei diesem Wettkampf mit. In den Jahren zuvor nahm sie jeweils gemeinsam mit Gruppen aus der Tanzschule „Tanzkunst Hamm“ teil. „Aber wegen Corona war eine solche Teilnahme nicht möglich“, erzählt sie. Die DAK wiederum wollte den Contest nicht gänzlich absagen und entschied sich für die Video-Variante.

Das heißt, alle Interessenten in den drei Alterskategorien hatten bis zum 31. Mai die Gelegenheit, ein eigenes Tanz-Video zu produzieren und einzureichen. „Ich habe meins zwei Tage vor Abgabeschluss eingereicht“, sagt die 15-Jährige.

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Julienne Altwein bewirbt sich mit Video beim Dance Contest

Monate zuvor hatte sie sich mit dem Projekt beschäftigt, dass letztlich auf ein Dance-Video von 2:04 Minuten hinauslief. „Ich habe mir die Choreografie komplett selbst ausgedacht“, sagt sie. Auch die Musik, gemixt aus drei verschiedenen Stücken, habe sie selbst zusammengestellt. Dann hieß es üben, üben, üben. „Sie hat getanzt und sich dabei gefilmt. Dann anschauen, korrigieren, noch mal vorführen und so weiter“, erzählt ihr Vater.

Nachdem das Konzept stand, ging es für die finalen Aufnahmen mit einer eigenen Filmkamera in den Lippepark in Hamm. „Der Video-Dreh dauerte insgesamt rund vier Stunden“, sagt Julienne. Dann benötigte sie noch einmal viel Zeit fürs Schneiden.

Julienne ist unter den letzten 300 und hofft auf die Jury

Doch der Aufwand hat sich bisher gelohnt. Sie sammelte in der Voting-Phase vom 15. bis 28. Juni so viele Stimmen, dass sie unter die letzten 300 kam. Nun hofft sie auf wohlwollende Stimmen in der Jury, sodass sie die Chance hat, weiterzukommen und den Bundessieg zu erringen.

Am Mittwoch, 15. Juli 2020, weiß sie mehr. Bis dahin heißt es: abwarten und nicht zu nervös werden.

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