Radsport

Zwischen Weihnachten und Feuerwerk: Der RSC Werne hat sich selbst eine Challenge gestellt

Auch der RSC Werne ist aktuell durch die Corona-Pandemie deutlich eingeschränkt. Für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester haben sie sich eine besondere Herausfroderung überlegt.
Monika Biermann absolvierte die 400 Kilometer. © privat

Viel gemeinsam trainieren konnten die Mitglieder des RSC Werne zuletzt nicht. Auch sie wurden durch die Corona-Pandemie eingeschränkt und sitzen aktuell zuhause anstatt gemeinsam auf dem Rad. Nun haben sich die Verantwortlichen aber eine Challenge ausgedacht, um die Mitglieder wieder auf den Drahtesel zu bekommen.

Aber dafür wurden sie auch ganz schön gefordert. Acht Tage, zwischen Weihnachten und Silvester, hatten die RSC-Mitglieder Zeit, um 400 oder 500 Kilometer zu fahren. Eine große Aufgabe, die aber bei den Mitgliedern auf viel Interesse gestoßen ist.

Das Motto forderte wie folgt auf: Trotzt dem Wetter, trotzt den Kalorien, nehmt die Herausforderung an mit „Runter von der Couch, rauf aufs Rad!“ Und nur jeder Kilometer draußen zählte für die Kilometerwertung. Kilometer auf der Rolle oder dem elektrischen Rollentrainer im heimischen Wohnzimmer zählten daher bei dieser Challenge nicht.

Das Schwierige an der Challenge waren sicherlich die nicht immer einfachen Wetterverhältnisse, aber auch die Integration in gewohnte Tagesabläufe. Wer gemeinsam mit Familienmitgliedern fahren konnte, hatte Glück. Andere mussten sicherlich manche Stunde opfern. Und gemäß Corona-Regeln ging es eben nur alleine, zu zweit oder als Familie auf die Strecke.

Insgesamt haben elf RSCler mehr als 500 Kilometer in acht Tagen geschafft, einige knapper, andere um so deutlicher. Peter Jücker mit 803 Kilometern und Jürgen Teicher mit 725 Kilometern wirklich deutlich mehr, und dies insbesondere weil manche Tagesetappen mit mehr als 120 Kilometern darunter waren. Andere haben mit knapp über 500 km die 500er Challenge gerade geschafft. Die Punktlandung machte hier Präsident Frank Volmerg mit 501 Kilometern. Beim jüngsten Teilnehmer Luca Weber (neun Jahre) ging es eher nicht um das Erreichen des Ziels, aber trotzdem zeigte auch er eine tolle Leistung. Weitere sechs Teilnehmer schafften die 400er Marke. Und zwei Strategien gingen dabei auf – entweder stetig fahren oder über verschieden hohe Tagesleistungen gemischt mit Tagespausen auf die Gesamtkilometer zu kommen.

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