Eintracht Werne könnte im Sommer zwei Spieler verlieren. © Jura Weitzel
Fußball: Kreisliga A

Zwei Spieler wollten Eintracht Werne im Winter verlassen – nun aber doch nicht

Eintracht Werne ist für viele Spieler ein interessanter Verein. Zwei aus dem aktuellen Kader wollten den Verein trotzdem im Winter verlassen - jetzt aber doch nicht.

Eintracht Werne ist ein hochklassiger A-Ligist. Der Kader ist stark, die Ziele sind hoch – ein attraktiver Klub für viele Amateurfußballer aus der Region. Dennoch wollten zwei Spieler die Evenkämper im Winter verlassen. Eigentlich. Doch das Blatt hat sich gewendet.

„Tunahan Sari und Ibrahim Saadouni wollten im Winter zu einem Ligakonkurrenten wechseln und mit einigen Freunden dort zusammen spielen. Aber ich habe sofort gesagt: Abmelden können sie sich, aber Freigaben gibt es nicht“, sagt Rainer Fiebig, Sportlicher Leiter der Evenkämper. „Wir wollen nicht, dass Spieler immer hin und her wechseln. Bei Ibo hatten wir das schon mal, das ärgert mich.“

Tunahan Sari habe daraufhin auch sofort zugestimmt, die Saison mindestens noch bei den Evenkämpern zu Ende zu spielen. Und auch Ibrahim Saadouni bleibt wohl bis zum Saisonende im Dahl. Wie es danach mit den beiden weitergeht, ist bisher noch unklar.

Gerade im Bezug auf Ibrahim Saadouni stößt dieses Wirr-Warr bei Rainer Fiebig auf Unverständnis. „Ibo ist ein netter Kerl und im Training immer fleißig. Aber ich mag dieses ganze Hin und Her nicht – man muss doch nicht immer im Winter wechseln. So ein Spieler kann dann auch im Sommer gehen, das tut uns dann weniger weh“, sagt Fiebig.

Bei Tunahan Sari sieht die Sache schon anders aus. „Tunahan ist ein hochtalentierter Kerl, ganz jung und sehr fleißig. Der ist sehr wichtig für uns und ich würde ihn natürlich ungerne ziehen lassen. Da werde ich schauen, was machbar ist“, so Fiebig.

Die Vertragsgespräche mit dem aktuellen Kader stehen in den kommenden Wochen an. „Auch finanziell muss man mal schauen. Wir haben ja aktuell gar keine Einnahmen. Dass die Spieler aber zumindest eine Aufwandsentschädigung haben wollen, kann man ja nachvollziehen. Wir müssen schauen, dass wir da irgendwie zusammenkommen“, so Fiebig.

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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