Lars Müller freut sich auf seinen Neuzugang. © Helga Felgenträger
Fußball: Landesliga

WSC-Trainer Lars Müller zu Maximilian Drews: „Wir können mit der Situation umgehen“

Es war eine große Überraschung kurz vor dem Wochenende: Maximilian Drews verlässt den SV Herbern bereits zur Winterpause in Richtung Werner SC. Dort ist man bereits vorbereitet.

Viele Spieler haben bereits den Wechsel vollzogen – ausgebildet beim Fußball-Landesligisten SV Herbern, ging es im Seniorenbereich zum Lokalkonkurrenten Werner SC. Henry Poggenpohl, Youssef Saado, Yannick und Colin Lachowicz sind nur einige wenige dieser Spieler. Dazu kommt nun auch Maximilian Drews.

Bereits zum Winter wechselt der junge Herberner zum WSC. „Das war ein ganz sauberer Wechsel, es lief alles gut“, sagt Ludger Staar, Sportlicher Leiter des SV Herbern. „Ich hatte zwei sehr gute Gespräche mit ihm. Natürlich ist es für uns sehr schade, dass er geht, aber wir wünschen ihm bei seinem neuen Verein natürlich alles Gute.“

Lars Müller: „Wir glauben, dass er für uns eine gute Verstärkung ist“

Auch WSC-Trainer Lars Müller freut sich, dass der Transfer so funktioniert hat. „Wir glauben, dass er für uns eine gute Verstärkung ist. Er wird uns sicherlich gut weiterhelfen können, deswegen freuen wir uns, dass das geklappt hat“, so der Coach.

Oft spielen gesehen hat Lars Müller Maximilian Drews aufgrund der aktuellen Situation nicht. „Das ist natürlich suboptimal. Ich hätte ihn gerne auch selbst spielen gesehen und er hätte sicherlich auch gerne mehr gespielt“, sagt Müller. „Aber ich habe gute Leute, besonders auf Kutte (Kurtulus Öztürk, Anm. d. Red.) kann ich mich verlassen. Das hilft mir natürlich enorm.“

Doch bei allem Positiven, dass der Wechsel mit sich bringt: Eine Schwierigkeit gibt es bekanntermaßen doch. Maximilian Drews wird ein Jura-Studium in Bonn beginnen. Wie oft er dann beim Training sein kann, ist – auch aufgrund der Corona-Pandemie – noch unklar.

„Natürlich ist das nicht optimal. Ich hätte logischerweise am liebsten jeden Spieler immer beim Training“, sagt Lars Müller. „Aber uns ist durchaus bewusst, dass wir in einer Liga spielen, wo die berufliche und persönliche Entwicklung einfach vorgeht. Das ist auch in Ordnung, Maxi ist da ja nicht unser erster Spieler.“

So ist beispielsweise auch Jannik Prinz unter der Woche nur selten beim Training, da er eigentlich in Hamburg arbeitet. „Wir kennen die Situation ja und können damit umgehen. Ich denke, bisher hat das alles super geklappt. Dann wird das auch dieses Mal funktionieren“, bleibt Müller optimistisch.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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