Brian Wolff wird sein erstes Spiel für den Werner SC wohl nicht so schnell vergessen. © Jura Weitzel
Fußball: Kreispokal

WSC-Neuzugang Brian Wolff: „Wir haben das auch zu zehnt gut gemacht“

Bereits seit einigen Wochen trainiert Brian Wolff beim Werner SC mit. Sein erstes Spiel wird er wohl nicht so schnell vergessen - auch für ihn war es ein richtiges Derby.

Bereits seit einigen Wochen ist Brian Wolff beim Werner SC in Training. Der 19-Jährige hat eine beeindruckende Vita hinter sich. In der Jugend spielte der Bergkamener bereits für den FC Schalke 04 und Borussia Dortmund, zuletzt stand er in der U19-Bundesliga für Holstein Kiel auf dem Fußballplatz.

Seit einigen Wochen kickt er nun aber beim Werner SC – wieder in der Heimat. „Die ersten Wochen waren super interessant für mich. Ich hatte ja jetzt dann auch eine Zeit lang keinen Verein“, erklärt Wolff selbst. „Jetzt ging es für mich einfach erstmal darum, die Leute hier kennenzulernen und den Verein anzuschauen.“

Brian Wolff: „Das ist eine super Mannschaft“

Und dort wurde er direkt gut angenommen. „Die Jungs haben mich direkt richtig gut integriert. Das ist eine super Mannschaft“, zeigt sich der Neuzugang zufrieden. „Ich fühle mich hier auf jeden Fall schon wohl und verstehe mich gut mit allen.“

Ganz besonders war aber wohl sein lang ersehnter erster Pflichtspieleinsatz. Denn zum ersten Mal stand er am Donnerstag für die Werner auf dem Platz – im wichtigen Pokal-Knaller gegen den SV Herbern, in dem der WSC am Ende knapp mit 0:1 unterlag.

Aber war das Spiel für den Neuzugang auch ein echtes Derby? „Klar, auf jeden Fall, das war auch für mich ein besonderes Spiel“, sagt der Bergkamener. „Ich habe versucht, kämpferisch alles reinzulegen und der Mannschaft zu helfen. Das war ein richtiges, spannendes Derby.“

Am Ende aber mit dem schlechteren Ende für den Werner SC. „Ich fand, wir haben das zu zehnt super gemacht und gut dagegen gehalten. Natürlich war die Situation ungünstig. Aber der SV Herbern hat natürlich schlau gespielt in Überzahl“, weiß Brian Wolff. „Aber wenn man mit weniger Spielern auf dem Platz steht, fehlt am Ende auch ein wenig die Kraft.“

Die nächste Chance auf einen Sieg mit dem Werner SC bekommt Brian Wolff am Sonntag in der Liga. Dann ist der Tabellenführer Dorsten-Hardt zu Gast im Lindert. „Ob ich spiele, entschiedet am Ende der Trainer. Aber dabei sein werde ich bestimmt“, verrät Wolff. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr auf der Anlage im Lindert.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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