Colin Lachowicz und der Werner SC setzten mit dem Sieg gegen Preußen Münster II ein starkes Zeichen zum Start der Vorbereitung. © Matthias Kerk
Fußball: Testspiel

Werner SC gelingt im ersten Test ein Achtungserfolg gegen Preußen Münster II

Erst am vergangenen Montag war der Werner SC offiziell in die Vorbereitung gestartet - und bereits am Sonntag stand das erste Testspiel an. Gegen den Oberligisten gelang ein Achtungserfolg.

Starker Auftakt für den Fußball-Landesligisten Werner SC: Am Sonntag war die Zweitvertretung des SC Preußen Münster zu Gast im Sportzentrum Lindert. Die Werner setzten sich gegen den deutlich klassenhöheren Oberligisten mit 1:0 durch.

Seit dem Oktober 2020 hatte der Werner SC kein Spiel mehr absolviert. Das merkte man der Partie auch an. Die Pässe waren teilweise ungenau und Konter wurden nicht vernünftig zu Ende gespielt. Das war nach der langen Zeit ohne Fußball auch zu erwarten.

Man merkte es auch den Gästen aus Münster an, dass sie noch einiges nachzuholen haben – schließlich waren auch sie erst am vergangenen Donnerstag wieder ins Training gestartet. Zwar hatte der Oberligist mehr Ballbesitz, aber die Werner verteidigten stark, sodass Münster nur wenige Mittel gegen die kämpferische Defensivleistung des WSC hatte.

Ein Spiel, das ohne viele Höhepunkte auskam

Generell war das Spiel nicht von Höhepunkten geprägt. Müller brachte einige Neuzugänge von Beginn an. Diese zeigten sofort, dass sie bereits früh in der Vorbereitung schon gut im Team integriert waren. So erwies sich Torhüter Luis Klante gegen seinen Ex-Verein als sicherer Rückhalt im Tor.

Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Keines der beiden Mannschaften schaffte es, sich gefährlich vor das gegnerische Tor zu kombinieren. So musste in der 29. Minute ein individueller Fehler her, der dem Werner SC zum Torerfolg verhalf.

Nachdem Münster Torwart Steffen Westphal seinen Verteidiger anspielte, versprang ihn der Ball. Wernes zentraler Mittelfeldspieler Yannick Lachowicz schaltete am schnellsten. Er nahm dem Verteidiger die Kugel ab, lief in den Sechzehner und versenkte den Ball unten rechts im Tor.

Diese Szene stand sinnbildlich für das, was WSC-Trainer Lars Müller nach der Partie anmerkte. „Man hat gesehen, dass beide Mannschaften noch sehr ungenau in ihrem Spiel waren. Da sind teilweise viele Bälle versprungen, aber das ist halb so wild. Nach der langen Zeit ohne Fußball ist das normal.“

Der WSC ging mit der Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel veränderte Müller sein Team auf 10 Positionen. Er brachte 10 neue Spieler. Nur Marvin Stöver durfte über die vollen 90 Minuten ran. Dem Spiel brachte das aber dennoch keinen Bruch.

Münster bestimmte weiterhin das Spiel und der WSC versuchte aus einer sicheren Abwehr mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Die Konter wurden allerdings nicht gut ausgespielt. Wernes Romish Hamizoda hatte in der Schlussphase zwei Möglichkeiten den Ball nach einem Konter querzulegen, aber er schaffte es nicht auf die besser positionierten Mitspieler zu spielen.

Münster fiel auch nicht mehr viel ein. Viele Abschlüsse verfehlten das Tor um Längen, sodass dem WSC zum Ende hin ein individueller Fehler in der Münsteraner Hintermannschaft reichte, um zum Auftakt zu gewinnen. Müller war zufrieden mit dem Spiel. „Erstmal ein Dankeschön an Münster, dafür, dass wir gegen sie spielen durften. Für eine Analyse ist es noch viel zu früh. Wir waren glücklich, dass wir wieder spielen durften, aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns“, sagte Müller.

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