Wenn Maximilian Drews im vergangen Jahr in Herbern war, spielte er für die zweite Mannschaft, wie hier gegen TuS Ascheberg. © Tobias Larisch
Fußball

Viele Fragezeichen: Wie geht es für Maximilian Drews vom SV Herbern nach dem Wehrdienst weiter?

Bis Februar läuft der Wehrdienst von Maximilian Drews vom SV Herbern noch. Wie es danach für ihn weitergehen soll, steht schon fest, aber nicht wo. Daran hängt auch seine fußballerische Zukunft.

Noch bis Ende Januar läuft der Wehrdienst von Maximilian Drews. Im Moment ist der Fußballer des SV Herbern aber bereits zuhause. Wie die letzten Wochen der Grundausbildung laufen, ist noch nicht klar.

„Seit Mitte Dezember habe ich Weihnachtsferien und bin wieder zuhause. Eigentlich soll es ab Montag weitergehen, aber ich kriege noch Bescheid, ob ich nochmal hoch muss“, sagt Drews. Auf jeden Fall müsse er nochmal nach Kiel, wo er stationiert war, da er dort noch seine Sachen habe und eine medizinische Überprüfung machen müsse.

Generell ist bei dem 20-Jährigen noch vieles unklar. Fest steht aber, dass er nach dem beendeten Wehrdienst Jura studieren möchte – aber wo, ist noch offen. „Das wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Ich habe mich an mehreren Unis beworben.“

Den Plan, erst zur Bundeswehr zu gehen, bevor er studiert, hatte Drews schon länger. „Ich wollte, dass noch etwas Zeit zwischen Schule und Studium verstreicht. Den Wehrdienst habe ich gemacht, da man dort Erfahrungen in Bereichen macht, die man sonst nirgendwo macht.“

Drews konnte nicht so oft wie gewünscht zum Training

Die Grundausbildung sei zwar intensiv gewesen, habe aber viel Spaß gemacht. Besonders die Seefahrten mitzuerleben und die Abläufe bei der Bundeswehr kennenzulernen, wären seine Highlights.

Bevor er nach Norddeutschland ging, hatte Drews gehofft, möglich oft am Training in Herbern teilnehmen zu können. Das habe leider selten geklappt. „Ich war freitags erst immer spät zuhause, wenn das Training schon begonnen hatte. Nach einer anstrengenden Woche war ich auch müde.“

Dankbarerweise hätte er, wenn er am Wochenende zuhause war, viel in der Zweiten spielen dürfen. „Ich habe das Maximum herausgeholt.“ Den Fußball habe er schon vermisst. „Das Gefühl, mit den Teamkollegen zusammen zu sein, hat gefehlt.“

Drews habe auf jeden Fall noch Lust auf Fußball, müsse aber auch entscheiden, wo seine Prioritäten wären. „Im vergangenen Jahr war das die Bundeswehr. Ich will auf jeden Fall weiter versuchen, Fußball zu spielen.“ Inwieweit das mit Beginn des Studiums möglich sein werde, hänge auch davon ab, wo er studiert.

„Mein Wunsch ist in der Landesliga zu spielen. Dafür muss ich aber konstant trainieren. Wenn ich auf gutem Niveau spielen will, bedeutet das auch, dass ich häufig zum Training kommen muss.“

Maximilian Drews macht eben keine halben Sachen.

Über den Autor
Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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