Auch Benjamin Siegert ist quasi ein Herberner Neuzugang. © Johanna Wiening
Transfer-Check

SV Herbern hat sich sinnvoll verstärkt – ein Neuzugang hatte aber Verletzungspech

Eigentlich sind es nur zwei Spieler und ein Trainer, die den SV Herbern seit Sommer verstärken. Doch schnell wurde deutlich: Der Verein hat gut investiert. Nur ein Neuzugang hatte Pech.

Es war ein guter Start in die Saison für den Fußball-Landesligisten SV Herbern. Bis zum Lockdown absolvierte die Mannschaft sechs Spiele – nur ein einziges ging verloren. In der Tabelle sorgte das für Platz drei.

Einen großen Anteil daran haben die Neuzugänge. Nur drei Spieler sind vor der Saison gekommen – allesamt vom Bezirksligisten FC Nordkirchen. Besonders einer übertraf dabei alle Erwartungen.

Robin Schwick: Schwick hatte in seinen ersten Monaten in Herbern ein wenig zu kämpfen. „Man muss schon sagen, dass er, trotz seiner hohen Qualität, ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte“, sagt Trainer Benjamin Siegert. Besonders der Sprung von der Bezirks- in die Landesliga sei für ihn „wohl schwerer gewesen, als er selbst gedacht hätte“, mutmaßt sein Trainer.

Aber dennoch: „Man merkt bei Robin natürlich immer wieder, dass er eine große Qualität hat.“ Wenn er sich allerdings im Training stabilisiere und noch mehr einbringe, sei es durchaus wahrscheinlich, dass er nach der Corona-Pause mehr Einsatzzeiten bekomme, so Siegert.

Robin Schwick hatte in seinen ersten Monaten in Herbern viel Verletzungspech. © Johanna Wiening © Johanna Wiening

Dennis Närdemann: Dass Dennis Närdemann ursprünglich weder auf der Liste des Vereins noch des Trainers war, was potenzielle Neuzugänge angeht, daraus macht Benjamin Siegert keinen Hehl. „Närde hat eine neue Herausforderung gesucht und die Chance haben wir ihm gegeben. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass er nicht bevorzugt wird, weil wir zusammen gespielt haben“, so Siegert.

Und das klappt wohl besser, als es jeder erwartet hätte. In fünf von sechs Saisonspielen stand Närdemann bisher auf dem Platz und das stets mit guten Leistungen. „Da kann man wirklich sagen, dass alle aktuell ein sehr gutes Gefühl haben und wir froh sind, dass das alles so gut geklappt hat“, so Siegert.

Dennis Närdemann steht für den SV Herbern regelmäßig auf dem Platz. © Johanna Wiening © Johanna Wiening

Benjamin Siegert: Der dritte Neuzugang des SV Herbern ist der Trainer selbst. Und auch zu seiner eigenen Situation hat er ein gutes Gefühl. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass Mannschaft und Trainerteam dieselbe Sprache sprechen“, erklärt er.

Dass es aber gleich bei seiner ersten Trainerstation so gut läuft, hätte er nicht erwartet. „Das ist natürlich umso schöner, dass wir von Anfang an Leistung zeigen konnten“, so Siegert. „Die Jungs haben es mir natürlich leicht gemacht. Allerdings habe ich da, glaube ich, auch die eine oder andere Sache mit eingebracht, die zum Erfolg geführt hat.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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