Eintracht-Stürmer Steven Farchmin (l.) musste in der vergangenen Saison auf Krücken zur Mannschaftsvorstellung. © David Döring
Fußball

Steven Farchmin bleibt Eintracht Werne erhalten: „So wollte ich mich nicht verabschieden“

Steven Farchmin ist noch nicht fertig bei Eintracht Werne. Verletzungsbedingt wartet er seit einem Jahr auf ein Pflichtspiel für seinen neuen Verein. Seine Gedanken über einen Wechsel hat er beiseite geschoben.

Beinahe hätte sich Steven Farchmin ohne ein einziges Saisonspiel wieder von Eintracht Werne verabschiedet. Der Sommerneuzugang der vergangenen Saison spielte bereits mit dem Gedanken an einen Wechsel. Jetzt bleibt der Stürmer den Evenkämpern aber doch noch erhalten.

„Ich wollte nicht gehen, ohne ein einziges Spiel gemacht zu haben. So wollte ich mich nicht verabschieden“, sagt er über seine Entscheidung, doch in Werne zu bleiben.

Im vergangenen Sommer wechselte Farchmin von der SG Bockum-Hövel zur Eintracht. Allerdings zog er sich in einer der letzten Trainingseinheiten für den alten Verein noch einen Kreuzbandriss zu und fiel die ersten Monate in Werne komplett aus.

Farchmin war gerade dabei sich wieder zurück auf den Platz zu kämpfen, als das Coronavirus die Saison vorzeitig beendete. „Ich hatte schon wieder mit trainiert, habe mich aber noch nicht sicher genug gefühlt, um zu spielen“, so der Offensivspieler.

Inzwischen ist Farchmin seit über einem Jahr ohne Pflichtspieleinsatz. Im Abschiedsspiel für die Spieler, die Werne zur kommenden Saison verlassen, durfte er aber wieder etwas Spielpraxis sammeln. „Es hat sich sehr gut angefühlt, wieder auf dem Platz zu stehen. Ein bisschen Angst ist noch da, die wird aber mit den kommenden Trainingseinheiten immer weniger werden“, sagt Farchmin über sein Comeback.

Steven Farchmin dachte an einen Wechsel von Eintracht Werne

Durch einen Umzug hat sich jetzt aber seine Fahrzeit zum Werner Sportplatz deutlich erhöht. Deswegen dachte Farchmin bereits über einen Wechsel zu einem näher gelegenen Club nach. Doch letztendlich verwarf er diese Idee wieder und sagte seinem Trainer Mario Martinovic für die kommende Saison zu.

„Zumindest die erste Halbserie bleibe ich definitiv in Werne, dann werde ich die Situation neu bewerten. Ich muss schauen, wie ich mit der vielen Fahrerei zurechtkomme und wie viel Erfolg wir als Mannschaft haben“, so Farchmin.

In der kommenden Saison will er mit Werne in der Kreisliga A ganz oben mitspielen. Die große Konkurrenz in der Eintracht-Offensive sieht er dabei als Vorteil: „Wir werden einen breiten Kader benötigen, damit wir Ausfälle gut verkraften können und immer einen frischen Mann bringen können, wenn es nötig ist.“

Angesichts der starken Werner Offensivabteilung, kommt Farchmin seine Variabilität zugute. „Ich kann auch im Mittelfeld auf der Zehn oder auf Außen spielen“, sagt er. So hofft Farchmin, einen Platz in der Startformation der Eintracht zu finden, um dabei zu helfen, die ambitionierten Ziele zu erreichen.

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