Sami Schebab (l.) kommt nach zwei Jahren zurück zu Eintracht Werne. © Archiv
Fußball: Kreisliga A

Sami Schebab ist zurück in Werne – hätte aber auch Landesliga spielen können

Zwei Jahre hat Sami Schebab für den Hammer SC gespielt. Nun kehrt er zurück zu Eintracht Werne. Die Evenkämper zog er sogar einigen höherklassigen Vereinen vor.

Im Sommer 2019 verabschiedete sich Sami Schebab von Eintracht Werne in Richtung Hammer SC. Schon damals hätten die Evenkämper den zentralen Mittelfeldspieler gerne behalten. Das gelang ihnen zwar nicht, aber nach zwei Jahren ist er ab dem Sommer nun zurück im Dahl.

Eine schwere Eingewöhnung wird es für ihn wohl nicht. „Bei Eintracht sind die meisten Spieler in den vergangenen Jahren ja immer zusammen geblieben. Das ist eine eingespielte Mannschaft und eigentlich gibt es da keinen, den ich nicht kenne“, sagt Schebab.

Der Kontakt zu Eintracht Werne ist bei Sami Schebab nie abgerissen

Der gute Kontakt zur Mannschaft sei auch in den vergangenen zwei Jahren nie abgerissen. „Da sind ein paar Jungs dabei, mit denen ich auch privat was gemacht habe. Und auch mit Aykut (Kocabas, neuer Eintracht-Cheftrainer ab Sommer, Anm. d. Red.) hatte ich die ganze Zeit Kontakt“, erklärt Sami Schebab.

Kocabas hatte schon im vergangenen Sommer versucht, den talentierten Zehner in den Dahl zurückzuholen. „Da war es mir aber noch zu früh, ich trainiere beim HSC ja auch noch die B-Jugend“, sagt er. „Dieses Jahr war der Zeitpunkt für mich besser.“

Eintracht Werne setzte sich bei Sami Schebab sogar gegen andere höherklassige Vereine durch. Er hatte auch Angebote aus der Bezirks- und der Landesliga. „Das passte mir aber auch einfach zeitlich nicht“, erklärt er seine Entscheidung für die Eintracht. „Ich studiere ja noch und trainiere eben die Jugend. Wenn ich dann höherklassig gespielt hätte, hätte ich drei, vier Mal die Woche trainieren müssen. Das wäre einfach nicht machbar.“

Nun freut er sich aber auf seine neue Aufgabe bei Eintracht Werne. Dort hat er nur das eine große Ziel vor Augen: den Aufstieg. „Ich glaube, damals als ich meine letzte Saison bei Eintracht hatte, waren wir knapp dran. In den letzten beiden Jahren war es dann immer relativ früh vorbei für Eintracht“, erklärt Schebab. „Ab dem Sommer wollen wir es dann endlich schaffen. Das ist auch das, was der Verein von sich selbst erwartet.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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