Sebastian Schütte stand am Sonntag lediglich für 13 Minuten auf dem Rasen. © Johanna Wiening
Fußball: Landesliga

Nur 13 Minuten auf dem Feld: So geht es Sebastian Schütte vom SV Herbern

Es war eine beeindruckende Leistung, die der SV Herbern am Wochenende hinlegte. Beim 3:0-Sieg zerlegten sie Roxel förmlich in alle Einzelteile. Die starke Leistung wurde aber von Verletzungspech getrübt.

Erst in der Halbzeit war Sebastian Schütte am Sonntag für den SV Herbern eingewechselt worden. Es stand bereits 2:0, der SVH spielte herausragend gut – und Sebastian Schütte wollte seinen Teil dazu beitragen. Doch bereits nach 13 Minuten musste er den Platz wieder verlassen.

Auf der Bank saß er dann für den Rest des Spiels mit einem dicken Kühlpack am Fuß. Aber was war passiert? „Eigentlich war das direkt in der ersten Situation nachdem ich eingewechselt wurde“, erklärt der Herberner Co-Kapitän. „Philip Just hatte den Ball und ich wollte dahin. Dann bin ich ohne Einwirkung des Gegners umgeknickt.“

Direkt nach der Szene musste er aber noch nicht ausgewechselt werden. „Erst ging es eigentlich noch. Aber von Minute zu Minute habe ich gemerkt, dass es einfach nicht besser wurde. Dann habe ich mich auswechseln lassen“, berichtet Schütte von der Situation.

Die Schmerzen sind auch einen Tag später noch nicht weg – dennoch macht sich der Herberner aber keine großen Sorgen. „Ich denke nicht, dass ich mir irgendwas gerissen habe. Man muss mal schauen, wie sich das jetzt entwickelt, aber eigentlich bin ich guter Dinge“, erklärt er.

Doch Schütte war nicht der einzige Spieler, der den Platz angeschlagen verlassen musste. Schon zur Halbzeit wurde Joe Breloh ausgewechselt, auch Dominick Lünemann verließ mit schmerzverzerrtem Gesicht dem Rasen.

Während bei Joe Breloh bis Montagnachmittag noch keine Diagnose bekannt war, konnte zumindest Dominick Lünemann Entwarnung geben. „Der Oberschenkel hat einfach zugemacht“, berichtet er. Die Auswechslung sei also in erster Linie eine Vorsichtsmaßnahme und kein zwingender Wechsel für ihn gewesen.

Und während Schütte und die anderen angeschlagenen Spieler dann auch die zweite Halbzeit auf der Bank verbringen mussten, zeigte die motivierte Mannschaft auf dem Platz eine ansprechende Leistung. Mit 3:0 überrollten sie den BSV Roxel. Damit steht der SV Herbern auf Tabellenplatz vier – mit zwei Punkten und einem Spiel weniger als der Tabellenführer Werner SC.

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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