Noch ist der Platz im Lindert gesperrt. © Johanna Wiening
Sport in Werne

Nach Lockerungen: Die Stadt Werne hat entschieden, ob sie die Anlagen wieder öffnet

Seit Anfang der Woche ist klar: Die Außensportanlagen dürfen wieder öffnen – zumindest für zwei Personen und mit Abstandsregeln. Nun hat die Stadt Werne bekanntgegeben, wie sie damit umgeht.

Es ist zumindest ein erster kleiner Lichtblick für die Amateursportler in der Region. Seit Anfang der Woche dürfen die Außensportanlagen wieder öffnen – für zwei Personen und mit Abstand natürlich. Die Stadt Werne öffnet die städtischen Anlagen wieder – zumindest auf Antrag.

„Wir haben, als wir die Corona-Verordnung bekommen haben, alle Vereine informiert, dass die Sportanlagen wieder geöffnet werden können“, sagt Norbert Hölscher vom Sportamt der Stadt Werne. „Auf Antrag ist es für alle Vereine möglich.“ Bis zum späten Mittwochnachmittag sei aber noch keine Anfrage eingegangen.

Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen bleibt wichtig

Allerdings: Bei einer Nutzung der Anlagen müssten alle Hygienemaßnahmen beachtet werden. „Es ist natürlich all das wichtig, was man eben so kennt“, sagt Norbert Hölscher. „Ein geregelter Zutritt muss erfolgen, dazu müssen die Vorgaben wie Masken und Ähnliches eingehalten werden.“

Vom Sport- und vom Ordnungsamt werden natürlich auch weiterhin Kontrollen durchgeführt. „Wir sind regelmäßig an den Sportstätten, um zu kontrollieren – sowohl das Ordnungs- und das Sportamt, als auch die Vereine selbst. Ausweiten werden wir diese Kontrollen aber wohl nicht“, erklärt Hölscher. „Ein Stück weit verlassen wir uns auch auf die Vereine. Die verhalten sich bisher sehr coronakonform.“

Dennoch gab es im Lindert bereits einige Verstöße gegen die Corona-Regeln – allerdings nicht vom Werner SC. „Da haben sich Personen unerlaubt Zutritt verschafft, sind über den Zaun geklettert oder haben ein Loch gefunden“, erklärt Hölscher. „Da mussten wir bereits einige Platzverweise aussprechen.“

Vielleicht helfen ja die neuen Corona-Regeln, um diese Situation ein Stück weit zu entlasten.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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