Mondrian Runde ist bereits seit dem Sommer in der Kreisliga B zuhause. © Johanna Wiening
Fußball

Mondrian Runde sieht gar nicht so viele Unterschiede zwischen Landesliga und Kreisliga B

Erst im Sommer war Mondrian Runde aus dem Landesliga-Team des Werner SC zur zweiten Mannschaft in die B-Liga gewechselt. Der Unterschied ist aber nicht allzu groß, berichtet er.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Mondrian Runde noch in der ersten Mannschaft des Werner SC in der Landesliga gesetzt. Noch in der vergangenen Saison absolvierte der Kapitän sogar 13 von 19 Spielen für seine Mannschaft und war eine zentrale Stütze des Teams.

Im Sommer entschied er sich dann aber trotzdem zu einem radikalen Schritt. Weil er beruflich permanent stark eingebunden ist und deshalb nicht immer Zeit fürs Training oder auch die Spiele hat, verließ er den Landesligisten zum Ende der Spielzeit. Aber nicht etwa zu einem anderen Verein, sondern in die Zweite des WSC in die Kreisliga B.

Doch wer nun meint, dass der Unterschied groß wäre und Runde nun völlig andere Erfahrungen sammelte – zumindest bis zum Lockdown – der irrt. „Eigentlich hält sich der Unterschied im Moment noch in Grenzen“, findet Mondrian Runde. „Natürlich geht es da manchmal rustikaler zu. Aber das war ja zu erwarten.“

Auch in der Mannschaft hat er sich bisher bereits gut eingelebt. „Das sind ja alles meine Freunde. Ich bin mit vielen ohnehin in einer Clique“, erklärt Mondrian Runde. „Da war es für mich dann natürlich nicht so schwer, mich in die Mannschaft einzufinden.“

Auch, dass er beruflich so stark eingebunden ist, stört in seiner neuen Mannschaft nicht. „Ich versuche immer, wenigstens einmal in der Woche zum Training zu kommen“, erklärt er. „Manchmal klappt das auch zwei, drei Wochen gar nicht. Aber in der Kreisliga B ist das ja auch nicht so schlimm.“

Aktuell ist aber auch bei dem Fußball-B-Ligisten aufgrund der Corona-Pandemie kein Training angesagt. Der Kontakt ist aber nicht abgebrochen. „Wir schreiben schon noch immer mal wieder über die WhatsApp-Gruppe. Aber es ist natürlich nicht so viel los wie sonst“, so Runde.

Thematisch seien sie nun vom Amateur- auf den Profifußball übergegangen, erzählt Runde scherzhaft. „Bei uns passiert ja im Moment nicht viel bis gar nichts wegen dem Lockdown. Da bleibt einem ja schon fast nichts anderes übrig, als sich über die Bayern oder Schalke lustig zu machen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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