Marvin Pourié hatte zuletzt wieder vermehrt Grund zum Jubeln. © imago images/Jan Huebner
Fußball: 3. Liga

Marvin Pourié gibt erstes Statement zu seinem Verein ab Sommer – Klassenerhalt geschafft

Vor Kurzem sah es noch rabenschwarz aus für Marvin Pourié und den 1. FC Kaiserslautern. Nun ist aber der Abstieg verhindert - und Pourié hat eine erste Idee, wo es für ihn im Sommer hingehen soll.

Der 1. FC Kaiserslautern spielt bekanntermaßen aktuell keine einfache Saison in der 3. Liga. Eigentlich sollte es für den Verein um den Aufstieg gehen, doch die meiste Zeit pendelte das Team in Richtung Abstieg. Doch in den letzten Wochen ging es bergauf – auch für den Werner Fußballprofi Marvin Pourié, Stürmer in Kaiserslautern, persönlich.

Erst am vergangenen Samstag hat der FC Kaiserslautern mit einem 3:3-Unentschieden gegen Viktoria Köln parallel zu den Niederlagen der Konkurrenz den Klassenerhalt kurz vor dem Saisonende perfekt gemacht. Nach vielen Wochen im Tabellenkeller hatte die Mannschaft zuletzt eine positive Serie und sich von den schwächsten Mannschaften distanziert. Der Verbleib in der 3. Liga scheint nur noch Formsache.

Der Klassenerhalt ist auch für Marvin Pourié wichtig

Das ist natürlich auch eine gute Nachricht für Marvin Pourié. In den schwächsten Phasen des FCK hatte auch der Werner Stürmer Probleme, war sogar kurzzeitig vom Mannschaftstraining suspendiert worden. Doch sowohl vor als auch nach der Suspendierung stand Pourié in fast allen Spielen in der Startelf und erzielte insgesamt elf Tore für die Roten Teufel.

Das könnte ihm nun wohl auch bei der Vereinssuche helfen. Denn während die Verantwortlichen des FC Kaiserslautern bereits vor einigen Wochen klar kommuniziert hatten, dass sie den vom Karlsruher SC ausgeliehenen Pourié bei einem Abstieg nicht fest verpflichten könnten, sähe das bei einem Klassenerhalt möglicherweise anders aus.

Marvin Pourié fühlt sich „pudelwohl“ beim 1. FC Kaiserslautern

Und auch Marvin Pourié selbst hatte sich im Interview mit dem Online-Portal „Der Betze brennt“ positiv zu einem möglichen Verbleib geäußert. „Ich fühle mich hier pudelwohl, kann mich total mit diesem Verein identifizieren. Ich darf hier sein, wie ich bin, weil man die Tugenden, die mir wichtig sind, auf dem Betzenberg auch schätzt. Ich habe auch ein sehr gutes Verhältnis zum Trainer (Marco Antwerpen, Anm. d. Red.), wir kennen uns, hatten in Braunschweig zusammen Erfolg und schätzen uns sehr“, kommentiert er eindeutig.

Auch will Marvin Pourié das eigentlich gesetzte Ziel Aufstieg nach wie vor erreichen. „Ich bin hier ja eigentlich hergekommen, um das dritte Mal in Folge in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Die Saison lief dann leider anders. Aber ich kann mir definitiv vorstellen, hierzubleiben und auch nächstes Jahr so anzugreifen, dass wir oben mitspielen. Natürlich ist im Fußball immer alles möglich“, sagt der Werner Stürmer.

Noch ist also nichts entschieden, was die Zukunft des Werner Stürmers angeht – aber die Chance auf einen Verbleib von Marvin Pourié beim 1. FC Kaiserslautern wird immer größer.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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