Es gibt die LippeBaskets-Masken in unterschiedlichen Farben. © privat
Basketball

„Ich hatte die Idee schon länger im Kopf“: LippeBaskets-Spieler sorgt für Vereinsmasken

Es gibt mittlerweile Masken in allen Formen und Farben. Rot, gelb grün, geblümt, kariert - und jetzt gibt es sie auch mit LippeBaskets-Logo. Ein Spieler ist dafür verantwortlich.

Aktuell sind die Masken gegen das Coronavirus schon fast zu einem Mode-Accessoire geworden. Es gibt sie in alle möglichen unterschiedlichen Ausprägungen. Und seit neustem gibt es sie auch mit einem LippeBaskets-Logo. Ein Spieler ist dafür verantwortlich.

„Die Idee hatte ich schon länger im Kopf“, gibt Marius Westrup zu. Kurzerhand fragte der Spieler in der ersten und zweiten Mannschaft nach, ob Interesse bestünde. „Da hatten die Jungs auf jeden Fall Bock drauf“, erzählt er. „Aber irgendwie ist es dann doch im Sande verlaufen.“

Bis er von Lars Wilkinghoff angesprochen wurde. Der betreibt in Werne ein eigenes Unternehmen „Wilk events & concepts“ – und hat aktuell auf Masken umgeschult. „Der macht die für Unternehmen und Vereine und hat gefragt, ob wir auch Interesse hätten“, verrät Westrup.

Marius Westrup hat für die LippeBaskets Vereinsmasken besorgt. © Kerk © Kerk

Die Idee fand er gut – schließlich hieß das: Zwei Fliegen mit einer Klappe. „Auf der einen Seite unterstützen wir da ein heimisches Unternehmen nach dem Motto support your locals. Und auf der anderen Seite bekommen wir coole LippeBaskets-Masken“, freut er sich.

Die Nachfrage war groß bei den LippeBaskets. Gleich 35 Masken bestellte Marius Westrup mit der ersten Fuhre – und da ist noch kein Ende in Sicht. „Niko Tilkiaridis zum Beispiel fand die Masken richtig geil“, berichtet Westrup. „Der hat sich direkt noch mal drei neue bestellt.“Und nun sollen auch noch mehr Mannschaften ins Boot geholt werden. „Am Anfang war es natürlich am einfachsten, bei der Ersten und Zweiten zu fragen. Da habe ich die besten Kontakte hin“, so Westrup. „Aber ich trainiere ja auch noch die U16 im Verein. Da habe ich jetzt auch mal nachgefragt, ob da Interesse besteht.“

Und das soll auch noch nicht das Ende sein. „Wir könnten das auch noch in die Trainergruppe schauen. Und klar, wenn Menschen, die nicht bei uns im Verein sind, eine Maske haben wollen, können die bestimmt auch welche bekommen“, erzählt er. „Vielleicht posten wir das noch auf Facebook.“

Schon jetzt weiß Westrup aber: Es sind eine ganze Menge Masken geworden. Da ist er froh, dass seine Ursprungsidee nicht geklappt hat: „Eigentlich wollte ich meine Mama mit ins Boot holen, dass sie die Masken macht. Aber bei der Menge wäre das wohl schwierig geworden.“

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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