Detlef Mack ist nicht nur für die Damen-Mannschaft des SV Herbern verantwortlich. © Helga Felgenträger
Trainer im Portrait

Herberns Damen-Trainer Detlef Mack trainiert zwei Teams und wollte erst gar nicht zum Frauenfußball

Eine Mannschaft reicht Detlef Mack anscheinend nicht. Der Trainer der Damen des SV Herbern trainiert aktuell zwei Teams. Zum Frauenfußball, wie zum Trainerjob überhaupt, kam er durch einen Zufall.

Detlef Mack heißt der Trainer an der Seitenlinie der Fußball-Bezirksliga-Damen des SV Herbern. Mack ist im Münsterland bekannt und hatte bereits einige Stationen in seiner langen Trainerkarriere. Durch einen Zufall ist er zum Trainerjob gekommen.

„Ich habe lange aktiv gespielt. Dann ist damals jemand auf mich zugekommen und hatte mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mal Trainer zu sein. Ich habe dann spontan ja gesagt und so hat sich das dann entwickelt“, erklärt Mack, dessen erste Trainerstation im Jugendbereich bei Arminia Ibbenbüren war.

Der Coach trainierte sowohl im Jugendbereich der Jungs als auch im Damenbereich des SV Herbern. Aktuell hat er sogar zwei Mannschaften. Neben seiner Aufgabe beim SVH ist er in dieser Saison noch für die U17 der DJK Coesfeld verantwortlich.

„Ich habe schon oft zwei Mannschaften trainiert. Es ist halt meine Leidenschaft, ich mache das gerne“, so der Coach. Er habe zwischenzeitlich sogar mal drei Teams trainiert. Ab der kommenden Saison wird er die Coesfelder U17 gegen die neu gegründete Damen-Mannschaft in der Kreisliga B tauschen.

„Das war kein Vergleich zu heute“

„Aber wie ist der Doppel-Trainer überhaupt vom Herren- zum Damenfußball gekommen? „Das war auch zufällig. Ich wurde mal wieder angesprochen, ob ich Interesse an einem Trainerjob im Damenbereich hätte. Damals wollte ich erst gar nicht, weil der Damenfußball zu der Zeit noch nicht so schön anzusehen war. Das war kein Vergleich zu heute, wo der Fußball sehr viel besser geworden ist“, so Mack.

Dennoch reizte ihn die neue Aufgabe und er sagte zu. Seine Kompetenz als Trainer bringt Mack aus seiner aktiven Zeit als Fußballer mit. „Ich habe von jedem Trainer, unter dem ich gespielt hatte, etwas mitgenommen. So hat sich meine Trainerpersönlichkeit entwickelt“, erklärt er.

Seine Aufgabe sieht Mack so: „Ich möchte in jedem Team eine Gemeinschaft schaffen und die Mannschaft weiterentwickeln.“

Trainer im Portrait

In unserer Serie „Trainer im Portrait“ haben wir mit allen heimischen Coaches gesprochen. Was macht sie aus? An welchem Trainer orientieren sie sich? All das und viel mehr erfahren Sie hier.

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