Beate Przybilla hatte einen guten Draht zu ihrer Mannschaft. © Greis
Handball: Landesliga

Handballerinnen des TV Werne zum Przybilla-Abschied: „Ati hat uns alle überrascht“

Es war ein Paukenschlag, als Beate Przybilla verkündete: Sie legt nach der Saison ihr Traineramt bei den Handballerinnen des TV Werne nieder. Auch die Mannschaft wurde von dem Abschied kalt erwischt.

Zwei Jahre hatte Beate Przybilla die Landesliga-Handballerinnen des TV Werne trainiert. Am Sonntag verkündete sie: Das zweite wird auch das letzte Jahr gewesen sein für die erfahrene Trainerin. Im Sommer legt sie ihr Traineramt nieder und macht Platz für jemand Neues.

Zwar hatte Przybilla ihre Mannschaft nur zwei Jahre trainiert, allerdings war es bereits das zweite Mal, dass sie die TVW-Damen übernahm. Ihre erste Amtszeit auf der Trainerbank dauerte acht Jahre lang – 2019 wollte sie es dann nochmal wissen. Zwischenzeitlich war sie als Trainerin im Jugendbereich des TV Werne aktiv gewesen.

„Es ist schade, dass sie uns jetzt verlässt“

Dort hatte sie auch Clara Dohrmann, jetzige Spielerin der TVW-Damen, trainiert. „Ich kenne sie schon lange, habe schon in der Jugend unter ihr gespielt und habe mich immer wohlgefühlt in ihrer Mannschaft“, sagt die Spielerin. „Es ist schade, dass sie uns jetzt verlässt. Aber man wird sich ja nochmal in der Halle sehen.“

Dohrmann kann durchweg von einem guten Verhältnis zwischen Mannschaft und Ati, wie Beate Przybilla intern genannt wird, berichten. „Als Team hatten wir auch mit Ati einen richtig guten Draht. Und das sage ich nicht nur für die Zeitung“, sagt sie und lacht.

Die Handballerinnen des TV Werne wurden kalt erwischt

Dementsprechend wurden die Handballerinnen auch kalt erwischt vom Abschied. „Wir wissen es natürlich jetzt schon seit rund zwei Monaten, dass sie aufhört“, sagt Clara Dohrmann. „Aber zu dem Zeitpunkt hat Ati uns schon alle überrascht – wir hatten nicht damit gerechnet.“

Zur Nachfolge kann Dohrmann aktuell noch wenig sagen. „Wir sollten alle mal überlegen, ob uns jemand einfällt, der die Position übernehmen könnte“, sagt die Spielerin. „Aber hauptsächlich kümmert sich darum unser Damenwart in Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Da haben wir wenig mit zu tun – wahrscheinlich erst, wenn wir dann ein Probetraining veranstalten und mögliche Nachfolger kennenlernen können.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening
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