Die Bezirksliga-Herren des TV Werne haben Befürchtungen. © Foto Helga Felgenträger
Handball: Bezirksliga

Handballer des TV Werne haben böse Befürchtungen vor der Aufstiegsrunde

Die Handballer des TV Werne haben für die Aufstiegsrunde gemeldet. Nun sind sie aber verwundert über ihre Gegner - und haben böse Befürchtungen. Viele Fragen sind zudem noch offen.

Schon vor der Saison hatten die Bezirksliga-Handballer des TV Werne verkündet, oben mitspielen zu wollen. Die Plätze eins bis fünf waren als Ziel ausgegeben worden. Klar also, dass nach dem Abbruch der regulären Saison die Frage nach der Aufstiegsrunde mit Ja beantwortet wurde.

Nun steht auch fest, welche Mannschaften aus der Bezirksliga sich ebenfalls für die Aufstiegsrunde angemeldet haben. Neben dem TV Werne sind das aus der Liga drei weitere Teams: der HC TuRa Bergkamen II, die Ahlener SG III und der Soester TV II.

Mit dem Soester TV hat der TV Werne gerechnet

Für Axel Taudien, Trainer des TV Werne, ist die Runde durchaus etwas überraschend. „Mit dem Soester TV hatte ich von Anfang an gerechnet. Die wollen ja seit Jahren aufsteigen und spielen auch immer wieder oben mit. Deswegen war mir schon klar, dass die dann auch für die Aufstiegsrunde melden werden“, so Taudien.

Bei den anderen beiden Teams ist der Trainer durchaus überrascht. „Bergkamen und Ahlen spielen sonst auch nicht unbedingt oben mit“, sagt Axel Taudien über die beiden Gegner in der Aufstiegsrunde. „Da überrascht mich das jetzt schon, dass sie aufsteigen wollen. Aber natürlich haben die auch ihre Berechtigung in der Runde. Ich hätte aber zum Beispiel Heeren-Werve erwartet.“ Die Mannschaft hatte allerdings für die Pokalrunde gemeldet.

In der Aufstiegsrunde ist der TV Werne von den vier Teams nun die einzige erste Herrenmannschaft. Aus Bergkamen und Soest kommt jeweils die Zweite und aus Ahlen sogar die dritte Mannschaft. „Das könnte für uns dann natürlich ärgerlich werden“, befürchtet Axel Taudien. „Wenn es ganz blöd kommt, holen die anderen alle Spieler von oben runter und haben dann natürlich enorme Verstärkung. Da kommt es ja auch darauf an, ob die jeweilige Erste auch für eine Runde gemeldet hat.“

Aber auch sonst bleiben noch einige Fragezeichen. „Es ist ja die Frage, in welchem Modus gespielt wird. Und wo überhaupt? Auf neutralem Boden? Dann gibt’s ja noch die Basketballer und die Volleyballer, die im Optimalfall auch wieder in die Halle wollen“, so Taudien. Lachend fügt er hinzu: „Das sind eben alles die Sachen, über die man sich als Trainer jetzt schon Gedanken macht.“

Dennoch hebt er auch die positiven Dinge hervor. „Es ist ja erstmal richtig schön, dass der Verband uns diese Möglichkeit geben will“, sagt der Trainer. „Jetzt hängt einfach alles von der Öffnung der Hallen ab. Aber die kann ja niemand beeinflussen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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