In der ersten Runde des Kreispokals kam der Kamener SC im vergangenen Jahr beim 0:4 gegen den Holzwickeder SC mächtig ins Stolpern. © Neumann
Fußball

Fußballkreis Unna/Hamm trifft eine Entscheidung zum Kreispokal

In der Meisterschaft geht nichts mehr, die Saison ist annulliert. Doch was ist mit dem Kreispokal? Der Fußballkreis Unna/Hamm hat jetzt seine Entscheidung getroffen.

Das Viertelfinale im Kreispokal Unna/Hamm ist mit interessanten Partien bestückt. Mit dem Oberligisten Hammer SpVg und der ambitionierten IG Bönen sind nur noch zwei „dicke Fische“ vertreten. Die Chance also für die vermeintlich Kleinen im Rennen. Der Fußballkreis Unna/Hamm hat jetzt eine Entscheidung getroffen, wie es weitergeht.

Die beiden Oberligisten Holzwickeder SC und Westfalia Rhynern sind bereits ausgeschieden. Und auch für die verbliebenen Teams sieht es leider nicht mehr so gut aus, denn: Auch der Pokal auf Kreisebene wird annulliert. Das entschied jetzt der Kreisvorstand, nachdem es eine Regelung für den Verbandspokal gegeben hat.

Jens Dolch
Jens Dolch ist seit diesem Jahr Pokalspielleiter des Fußballkreises Unna/Hamm. © FLVW © FLVW

Jens Dolch vom FC Overberge, Pokalspielleiter des Fußballkreises, erklärt den Schritt: „Wir werden es nicht schaffen, den Pokalwettbewerb durchzuziehen, da wir bestimmt bis zum 30. Juni noch nicht wieder spielen dürfen. Eine spielerische Entscheidung wird somit schwer umsetzbar oder gar unmöglich sein.“

Dabei war der Funktionär zuletzt noch ganz zuversichtlich, dass es mit dem Pokal klappen könne. „Der Pokal hat bessere Chancen“, sagte Dolch zuletzt. Mittlerweile ist aber auch das letzte Fünkchen Hoffnung zerplatzt.

Schade eigentlich, denn im Kreispokal wäre es unter anderem zum Duell der beiden ambitionierten A-Kreisligisten SuS Oberaden und VfL Kamen gekommen. Eintracht Werne wäre gegen RW Unna nicht chancenlos gewesen. Der FC TuRa Bergkamen hätte es mit der IG Bönen zu tun bekommen, der VfL Mark mit seinem großen Nachbarn Hammer SpVg.

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Redaktion Lokalsport
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Thorsten Teimann
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