Sebastian Nieberg und die TV Werne Wasserfreunde hoffen noch auf ihre Saison. © Foto: Nieberg
Triathlon

Für die TV Werne Wasserfreunde könnte es eine neue Saison-Form geben

Dass bald wieder eine richtige Triathlon-Saison stattfinden kann, können sich auch die TV Werne Wasserfreunde kaum vorstellen. Doch es könnte eine alternative Saison-Form geben.

Eigentlich haben die Triathleten der TV Werne Wasserfreunde aktuell verhältnismäßig viel Glück. Zwei von drei Sportarten – Radfahren und Laufen gehen – können weiter ausgeübt werden, nur auf das Schwimmen mussten die Werner Triathleten verzichten.

„Wir haben da schon verhältnismäßig viel Glück, dass wir das alles so ausüben können. Das ist uns auch alles sehr bewusst“, sagt Sebastian Nieberg, Team-Leader der TV Werne Wasserfreunde. „Die Hallensportler haben da auf jeden Fall ganz andere Themen als wir.“

Die TV Werne Wasserfreunde bangen weiterhin um ihre Saison

Dennoch bangen auch die Werner Triathleten aktuell. Denn immer noch steht nicht wirklich fest, wie es mit der Saison in der NRW-Liga weitergehen soll. „Bei unserer zweiten Herren- und bei der Damenmannschaft sieht es wohl so aus, als gäbe es keine Saison“, erklärt Nieberg. „Für die erste Mannschaft gibt es noch keine richtige Regelung.“

Erst vor wenigen Tagen hatte der nordrhein-westfälische Triathlonverband bekannt gegeben, sich auf den Betrieb in den höheren Ligen konzentrieren zu wollen. Dazu zählt unter anderem auch die dritthöchste Liga, die NRW-Liga mit den TV Werne Wasserfreunden.

„Es sind Überlegungen da, ob es eine Kurzliga-Saison geben kann mit weniger Wettkämpfen“, erklärt Sebastian Nieberg den aktuellen Stand. „Aber man muss ehrlich sein: Auch bei diesen Überlegungen hängt es natürlich komplett von den Inzidenzzahlen ab, ob das machbar ist.“

„Das macht eigentlich fast allen total viel Spaß“

Bis es allerdings so weit ist, haben sich die TV Werne Wasserfreunde etwas anderes überlegt, um alle Vereinsmitglieder weiterhin bei Laune zu halten. „Bei uns gibt es jetzt jeden Monat eine andere Challenge“, sagt Sebastian Nieberg. „Das macht eigentlich fast allen total viel Spaß.“

Um das zu verdeutlichen, erzählt der Team-Leader von den aktuellen Challenges. „Im März hatten wir die Fünf-Kilometer-Challenge. Da mussten alle laufen in ihrem Tempo“, so Nieberg. „Und den April haben wir Radpril genannt. Alle versuchen, so viele Kilometer wie möglich zu fahren.“Bei den Mitgliedern seien die Challenges gut angekommen. „Einige haben jetzt im April sogar 500, 600 Kilometer mit dem Rad gemacht. Außerdem sind die Teilnehmerzahlen auch relativ hoch“, erklärt Nieberg. „Es macht also trotz Wettkampfpause den meisten total viel Spaß und es bringt auch wieder Schwung ins Vereinsleben.“

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
Zur Autorenseite
Johanna Wiening
Lesen Sie jetzt