Die LippeBaskets machen eine Fitness-Challenge im Februar. © Timo Janisch (A)
Basketball

Fitness-Challenge der LippeBaskets für ein paar Tage „auf Eis gelegt“

Noch immer steht bei den Basketballern im Raum, dass sie in die Saison starten. Um dafür fit zu sein, sollte eigentlich im Februar eine Fitness-Challenge anstehen - doch der Start verzögert sich.

Noch immer steht ein Saisonstart bei den LippeBaskets im Raum. Am Donnerstagabend (11.2.) will der Verband bekannt geben, wie es weitergeht. Falls es dann weitergeht, wollen die LippeBaskets trainingsmäßig eine Punktlandung machen.

Daher hatten die Basketballer im Januar eine Lauf-Challenge. Über eine App zeichneten sie auf, wer wie oft wie weit laufen ging. Ein kleiner interner Wettkampf also. Im Februar sollte es dann weitergeht mit einer Fitness-Challenge – die wurde jetzt aber für kurze Zeit auf Eis gelegt.

„Wir tüffteln gerade an der passende App und warten die Video-Konferenz am Donnerstag zum möglichen Saisonstart ab“, sagt Trainer Christoph Henke. Zum einen brauche es eine App, in der mehrere Mitglieder ihre Leistung aufzeichnen können. Am liebsten würde Henke hierbei auch eigene Workouts passend für die Ansprüche der Basketballer erstellen. Das geht aber Hand in Hand mit der Entscheidung des Verbands.

„Da können wir eher Ski-Langlauf machen“

„Ich will gerne eigene Workouts erstellen, die für uns Basketballer spezifischer wären. Mit Hinblick auf einen Saisonstart im Mai wären Stabilitäts-Sachen wichtig“, so Henke. Es würde nichts bringen, wenn man im November irgendwann Sprint macht, weil vielleicht irgendwann wieder die Saison aufgenommen werden könne. Stattdessen wolle man eben bis Donnerstag warten, um ein passendes Trainings-Konzept zu erarbeiten, an dem die Spieler sich orientieren können. Neben Stabilität stehen auch andere Bereiche auf dem Plan wie Kraft und Ausdauer. Reines Laufen wäre wegen des Schnees ohnehin gerade schwierig, „da können wir eher Ski-Langlauf machen“.

Wie bei der Laufchallenge liegt der Fokus dann auch auf dem individuellen Training der Basketballer – jeder ist also für sich verantwortlich. Von gemeinsamen Mannschaftstraining hält Henke für sein Team nichts: „Ich finde es eigentlich ganz gut, wenn nicht alle gleichzeitig vorm Laptop was machen, sondern individuell von jedem umsetzbar ist.“ Er vertraue darauf, dass seine Spieler sich auch wirklich daran halten. Schließlich könne man durch die App auch Mitspieler in einer Tabelle überholen. Außerdem gibt es auch am Ende eine Belohnung: Simon Bennett hat für den Challenge-Sieger eine Kiste Bier ausgesetzt.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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