Tunahan Sari sorgte für den sehenswerten Schlusspunkt. © Johanna Wiening
Fußball

Eintracht Werne feiert Offensivspektakel und schießt Weddinghofen aus dem Stadion

Der Fußball-A-Ligist Eintracht Werne setzt seine Siegesserie fort. Am Sonntag im Spiel gegen VfK Weddinghofen gewannen die Evenkämper eindeutig mit 8:0. Der Sieg war in allen Belangen verdient.

Eintracht Werne hat aktuell einfach einen Lauf. In den vergangenen drei Spielen gab es nur Siege für die Werner. Dabei zeigten die Evenkämper ein Offensivfeuerwerk. In den vergangenen drei Spielen schossen die Werner 20 Tore und beeindruckten so ihre Gegner.

Das 8:0 am Sonntag gegen Weddinghofen war in der Höhe verdient und hätte auch noch höher ausfallen können. „Wir haben eine richtig gute Leistung gezeigt. Wir hatten im Vorfeld schon gesehen, dass Weddinghofen in der Defensive anfällig ist. Wir haben offensiv gut gepresst und sie unter Druck gesetzt“, sagte Wernes Trainer Aykut Kocabas nach dem Spiel.

Die Werner sorgten früh für klare Verhältnisse. Enes Akyüz (13.), Serkan Baslarli (22.) und Abdullah Sahin (25.), schraubten das Ergebnis nach 25 Minuten auf 3:0 hoch. „Danach hatten wir eine kleine Schwächephase. Wir sind nicht mehr in die Gefahrenzone gekommen. Chancen waren bis zur Halbzeitpause Mangelware“, berichtet Kocabas.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Werner dann schnell für klare Verhältnisse sorgen. „Wir haben in der Halbzeitpause besprochen, dass wir konzentrierter auftreten wollen und mit einem hohen Sieg nach Hause fahren wollen“. so Kocabas.

Die Mannschaft ließ ihren Zielen dann Taten folgen. Ibrahim Saadouni (55.), Enes Akyüz (67.) und zweimal Sahin (68./73.) bauten das Ergebnis auf 7:0 aus. Ansehnlich wurde es beim letzten Tor. Kocabas berichtete: „Unser Innenverteidiger Tunahan Sari setzte zum Solo an. Er ließ knapp fünf Spieler aussteigen und umkurvte am Ende noch den Torhüter. Das war wirklich ein sehenswerter Schlusspunkt.“

Kocabas hatte viel Lob für sein Team über. „Die gesamte Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert. Abdullah Sahin hat heute mit drei Toren seine Qualitäten in der Offensive gezeigt“, lobte er.

In der Defensive feierte Cem Bozkurt nach wochenlanger Verletzungspause sein Comeback. „Für Cem hat es mich gefreut. Wir haben ihn in den vergangenen Wochen langsam versucht aufzubauen. Heute hat er 90 Minuten gespielt und hat einen guten Eindruck hinterlassen.“

Die Evenkämper stehen vor schwierigen Wochen. Am nächsten Wochenende empfangen die Werner den Tabellennachbarn BV Hamm. Danach folgt das Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten VfL Mark. „Da werden wir sehen, wo wir stehen. Es war auf jeden Fall wichtig, dass wir mit vielen Erfolgen in die kommenden Wochen gehen.“

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