Kurtulus Öztürk geht künftig seinen eigenen Weg. © Helga Felgenträger
Meinung

Die Trennung von Marco Antwerpen ist der richtige Schritt für Kurtulus Öztürk

Es war eine überraschende Meldung am Mittwoch: Das Trainergespann Marco Antwerpen und Kurtulus Öztürk geht nun getrennte Wege. Für den Werner Co-Trainer eine wichtige Entscheidung.

Insgesamt 3,5 Jahre habe Kurtulus Öztürk und Marco Antwerpen als Trainer im Profigeschäft zusammen gearbeitet. Viktoria Köln, Preußen Münster, Eintracht Braunschweig und die Würzburger Kickers waren die gemeinsamen Stationen, die auch zum größten Teil erfolgreich waren.

Nun gehen die beiden getrennte Wege. Das haben sie gemeinsam entschieden. Gerade für Kurtulus Öztürk ist diese überraschende Trennung nach 3,5 Jahren aber definitiv der richtige Schritt.

„Ich bin Marco sehr dankbar bis zu einem Punkt“, hat Kurtulus Öztürk gesagt. Und das ist auch richtig – denn nur durch Antwerpen schaffte der Werner erst den Sprung in den Profi-Bereich. Gemeinsam entwickelten sich die beiden Trainer weiter und lernten, was es bedeutet, als Coach im Profi-Bereich zu arbeiten. Eine insgesamt wichtige Entwicklung, sowohl für Marco Antwerpen, als auch für Kurtulus Öztürk.

Aber für den Werner war es nun wichtig, den nächsten Schritt zu gehen. Wenn Kurtulus Öztürk auf Dauer irgendwann selbst erfolgreich als Cheftrainer arbeiten möchte, wird es Zeit, sich zu lösen. Denn auch, wenn Kurtulus Öztürk bei seinen Stationen im Profibereich sicherlich sehr gute Arbeit geleistet hat – im Rampenlicht stand logischerweise immer nur Marco Antwerpen als Cheftrainer der jeweiligen Mannschaft.

Ein breites Netzwerk hat sich Kurtulus Öztürk schließlich bereits in seiner Zeit als Co aufgebaut – das gilt es nun zu nutzen. Zudem könnte er die nun gewonnene Zeit nutzen, um die A-Lizenz zu absolvieren und so berechtigt zu sein, auch höherklassige Teams zu trainieren. Dann ist die Chance auf eine Karriere im Profibereich groß.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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