Die Mannschaft des SV Herbern stand lange nicht mehr gemeinsam auf dem Platz. © Johanna Wiening
Fußball

Der SV Herbern wartet sehnsüchtig auf die Freigabe von Kontaktsport

Schon seit Monaten ist der Kreis Coesfeld einer der stabilsten Kreise was die Inzidenz angeht. Das wirkt sich möglicherweise ab nächste Woche auch deutlich bemerkbar auf die Möglichkeiten im Sport aus.

Schon seit Monaten kann man sich darauf verlassen: Im Vergleich zu den anderen Kreisen hat der Kreis Coesfeld stets eine niedrige Inzidenz. Aktuell liegt der Wert sogar unter 50 – und knackt damit schon eine Marke, die für die Möglichkeiten im Amateursport wichtig ist.

Denn wenn der Inzidenzwert in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf Werktagen in Folge (inklusive Samstag) unter 50 liegt, ist der Kontaktsport wieder erlaubt – und das in allen Altersklassen. Bis zum Ende der Woche dürften also der SV Herbern und die anderen Vereine aller Wahrscheinlichkeit nach die Möglichkeit bekommen, auf den Platz zurückzukehren.

„Da warten natürlich alle sehnsüchtig drauf“

„Ich gehe mal davon aus, dass das erst Ende der Woche, gegen Freitag, öffentlich gemacht wird“, sagt Jürgen Steffen, Fußballvorsitzender des SV Herbern. „Aber da warten natürlich alle sehnsüchtig drauf.“ Die Möglichkeit des kontaktfreien Sports nutzt der SVH nicht.

Sollten Kreis und Gemeinde das Go geben, würde auch der Verein den Mannschaften nicht im Weg stehen. „Ein richtiges Training ist ja im Moment sowieso nicht möglich“, sagt Steffen. „Das wäre natürlich eher just for fun. Aber darauf sind die Jungs logischerweise alle ganz heiß, was ja auch total verständlich ist.“

Natürlich wäre auch dann das Training nicht ohne Maßnahmen möglich. „Das wäre im Prinzip genauso, wie als wir letztes Jahr wieder angefangen haben“, so Steffen. „Alle würden mit Masken zum Platz gehen und die dann nur zum Training ablegen. Nach dem Training gehen sie direkt wieder zum Auto, ohne Duschen, ohne in die Kabine zu gehen.“

Doch soweit ist es bisher noch nicht. Der SV Herbern hält also aktuell noch die Füße still – möglicherweise aber nur noch bis nächste Woche.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening
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