Das Trainerteam des SV Herbern schaut sich auch im Winter um. © Johanna Wiening
Fußball

Der SV Herbern sucht Winter-Neuzugänge im eigenen Verein

Gerade einmal sechs Spiele hat der SV Herbern absolviert, da ist aufgrund der Corona-Pandemie schon quasi wieder „Winterpause“. Und da wird es wohl eher interne als externe Neuzugänge geben.

Erst im Sommer hatte sich der SV Herbern gut mit Neuzugängen verstärkt. Dennis Närdemann und Robin Schwick entpuppten sich als große Unterstützung für den Verein. Nach nur sechs Spieltagen ist jetzt bereits wieder „Winterpause“ – und der Landesligist bekommt eine neue Gelegenheit, sich zu verstärken.

„Natürlich spricht man hier und da mal lose mit einem Spieler“, gibt Trainer Benjamin Siegert zu. „Aber in Coronazeiten ist das nicht so einfach. Wir können uns keine Spieler angucken, die potentiellen Neuzugänge können sich den Verein nicht angucken.“

Es sieht also wohl eher nicht danach aus, als würde sich der Kader des SVH in der Winterpause noch stark vergrößern. „Ich denke, wir sind ja auch gut aufgestellt“, so Siegert. „Wenn jemand kommt, sage ich sicherlich nicht nein. Aber ich gehe – Stand jetzt – nicht davon aus.“

Stattdessen hat der Landesligist möglicherweise eine neue Möglichkeit gefunden, um sich zu verstärken. „Wir haben ja eine gute A-Jugend und auch eine gute zweite Mannschaft“, so Siegert. „Die Überlegungen sind aktuell da, dass wir die Jungs mehr in den Fokus nehmen.“

Dazu gibt es allerdings eine Vorraussetzung. „Es weiß ja gerade niemand, wie es weitergeht. Wenn wir allerdings mal bei der zweiten Mannschaft und der A-Jugend schauen wollen, wäre eine Vorbereitung sicherlich von Vorteil“, sagt er. „Da kann man dann mal schauen, wer sich zeigen kann und wen wir vielleicht auch auf dem Schirm haben sollten in Zukunft.“

Auch für den Verein hält Siegert diese Option für wichtig. „Ich glaube, der SV Herbern ist sicherlich gut aufgestellt“, sagt er. „Und es können nur alle Mannschaften davon profitieren, wenn wir untereinander mit den Teams enger zusammenarbeiten. Da kann sicherlich etwas Gutes entstehen – wenn wir die Möglichkeit trotz Corona bekommen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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