Die LippeBaskets Werne gewannen ihr drittes Spiel der Saison gegen den TVE Dortmund Barop mit 65:60. © Michalski
Basketball

Dennis Simeunovic hat sich bei den LippeBaskets eingelebt: „Man lernt hier viel“

Erst im Sommer war Dennis Simeunovic zu den LippeBaskets gewechselt. Gespielt hat er seitdem nur in Testspielen. Dennoch fühlt er sich bereits völlig wohl in Werne.

Dennis Simeunovic war in diesem Sommer dem Ruf Jan Königs gefolgt und vom TVG Kaiserau zu den LippeBaskets gewechselt. In Werne wollte der 22-jährige in der zweiten Mannschaft unter Jan König richtig angreifen, durfte in einem Testspiel allerdings sogar schon das Trikot der ersten Mannschaft überstreifen. Nach einigen Wochen im Training stoppte die Corona-Pandemie Simeunovic und seine Teamkollegen.

Nach Janne Bromischs Wechsel im vergangenen Jahr, folgt nun in Dennis Simeunovic der zweite talentierte Spieler der TVG Kaisersau, der sein Glück in Werne sucht. Für Simeunovic war es an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen.

Mit seinem Team der TVG hätte er in der Landesliga gespielt, wie er berichtet, ohne große Ambitionen auf den Aufstieg in höhere Spielklassen. Nun folgte mit dem Wechsel nach Werne auch der Schritt in stärkere Ligen. Der Neuzugang erzählt: „Jan König hatte mich schon mehrfach gefragt, ob ich nicht in Werne spielen möchte. Dieses Jahr bin ich dann gewechselt.“

In der zweiten Mannschaft spielt Simeunovic in der Oberliga und wurde dort von seinen Teamkollegen gut aufgenommen. Er erzählt freudig: „Alle sind total offen und sind sehr nett. Ich habe mich direkt dazugehörig gefühlt. Die Testspiele haben viel Spaß gemacht, ich wurde gut von meinen Mitspielern unterstützt.“

Auch bei seinem Einsatz in der ersten Mannschaft fühlte sich der Neuling direkt wohl. „Es war ein super Gefühl mal das Trikot der ersten Mannschaft zu tragen. Das Tempo war ein ganz anderes. Ich liebe die Competition, es ist gut Mitspieler und Gegenspieler zu haben, die besser sind. Da lernt man viel“, sagt Dennis Simeunovic.

Simeunovic nimmt gerne die Herausforderung einer neuen Mannschaft und höheren Liga an. Nicht nur von den bisherigen Spielen zeigt er sich begeistert, ebenso nimmt er eifrig an den Trainingseinheiten teil: „Das Training macht viel Spaß. Alle sind sehr motiviert. Das Training ist anspruchsvoller, die Trainer geben einem viel mit.“

Das kann Simeunovic gut beurteilen, schließlich legte er in den Wochen vor dem Lockdown Anfang November Doppelschichten ein und trainierte sowohl bei der ersten, als auch bei der zweiten Mannschaft und das trotz seiner Vollzeitbeschäftigung als Maschinenbautechniker.

Er zeigt sich fast ein bisschen wehmütig, nicht früher nach Werne gewechselt zu sein. „Es ist schade, dass wir nicht spielen. Die Testspiele haben schon sehr viel Spaß gemacht. Ich wünschte ich wäre schon letzte Saison gewechselt, da hätte ich wenigstens noch die halbe Saison spielen können“, sagt Simeunovic. Dennoch besteht bei ihm Hoffnung im neuen Jahr wieder Basketball spielen zu können: „Ich hoffe, dass sich alles im Februar oder März langsam etwas beruhigt.“

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