Nachwuchskoordinator Bernd Purzner hofft zumindest noch auf ein paar Spiele. © Helga Felgenträger
Volleyball

Bernd Purzner hofft, mit der Volleyball-Jugend spielen zu können und kündigt interne Aktionen an

Die Volleyballsaison ist seit vergangenen Freitag offiziell abgebrochen, nur für die Jugend bleibt eine Hintertür. Volleyballtrainer Bernd Purzner hofft nun auf diese - für die Entwicklung der Kinder.

Es war in den vergangenen Wochen ein wenig abzusehen, nun ist es offiziell: Der Westfälische Volleyballverband (WVV) hat für die Seniorenmannschaften bis zur Oberliga die Saison beendet. Für die Jugend bleibt noch die Möglichkeit, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt alternative Wettbewerbe oder Turniere zu veranstalten.

Bernd Purzner kümmert sich beim TV Werne hauptsächlich um die Volleyball-Jugend, betreut aber auch die dritte Damenmannschaft des Vereins in der Kreisliga. Für das Team tut es ihm leid. „Es ist natürlich ärgerlich. Aber ich sehe grundsätzlich kaum noch eine Möglichkeit, die Saison nachzuholen. Die hatte ja noch nicht mal angefangen“, sagt der erfahrene Trainer.

Bernd Purzner hält Wettbewerbe für die Jugend für wichtig

Und auch bei der Jugend ist er aktuell noch ein wenig pessimistisch. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine richtige Saison noch durchziehen kann“, sagt er. „Aber gerade für die U12 bis U14 wäre es wichtig, dass zumindest ein paar Sachen stattfinden.“

Das sei vor allem für deren Entwicklung wichtig. „Bei den Kindern ist dieser lange Ausfall einfach am härtesten und am schwierigsten“, sagt er. „In dem jungen Alter sammeln sie super viel Spielerfahrung normalerweise. Wenn jetzt nicht gespielt wird, ist die halt weg.“

Besonders auch für die U13 sei es ärgerlich, dass die Saison nun abgebrochen wird. „Die Mannschaft hat es letztes Jahr ja schon zur Westdeutschen Meisterschaft geschafft und die ist dann ausgefallen“, erzählt Purzner. „Dieses Jahr hätten sie wieder eine realistische Möglichkeit gehabt. Aber nächstes Jahr sind sie schon in der U16 – da wird es dann schon deutlich schwieriger.“

Angesprochen auf alternative Wettbewerbe hat Bernd Purzner, gerade durch seine Arbeit beim WVV, noch hoffnungsvolle Informationen. „Ich weiß, dass der Verband Wettbewerbe auf Sand plant – allerdings nicht nach Beach-, sondern nach Hallenregeln“, sagt er. „Das wäre schon wirklich schön, wenn das dann klappen würde.“

So richtig sicher aber, dass es weitergeht, ist sich Bernd Purzner nicht. „Ich kann mir das in der Halle ehrlich gesagt nicht so gut vorstellen“, gibt er ehrlich zu. „Aber draußen wäre schön. Vielleicht geht es ja zwischen den Oster- und Sommerferien.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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