Die Stadt Vreden wünscht sich eine Person, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert – vor allem in den sozialen Netzwerken. © Victoria Garwer
Verwaltung

Zwei neue Stellen für Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung

In der Vredener Verwaltung sollen zwei neue Vollzeitstellen geschaffen werden. Eine soll sich vor allem um soziale Medien kümmern, die andere um Wirtschaft, Digitalisierung und ÖPNV.

Zwei zusätzliche Vollzeitstellen sollen in der Vredener Verwaltung geschaffen werden. So hat es Bürgermeister Tom Tenostendarp dem Haupt- und Finanzausschuss vorgeschlagen. Das Geld dafür steht in der Nachforderungsliste für den Haushalt bereit.

Eine Person soll sich in Zukunft um das Thema Öffentlichkeitsarbeit kümmern. „Um den gestiegenen Ansprüchen interner wie externer Kommunikation in den verschiedenen Medien gerecht werden zu können“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Soziale Medien im Fokus der Öffentlichkeitsarbeit

Vor allem das Thema soziale Medien steht für Tom Tenostendarp dabei im Fokus. „Wir wissen alle, wie wichtig die sozialen Netzwerke sind und derzeit kümmert sich nur ein sehr geringer Teil der Verwaltung darum“, sagte er in der Ausschusssitzung. Zurzeit wird der Aufgabenbereich von einer Teilzeitstelle abgedeckt, die allerdings auch andere Aufgaben der Verwaltungsorganisation übernimmt. In den sozialen Netzwerken werden lediglich die Pressemitteilungen veröffentlicht, die jedoch nicht speziell für dieses Medium konzipiert sind.

„Die neue Stelle soll insbesondere die Kommunikationsstrukturen weiterentwickeln, den Internetauftritt der Stadt Vreden – hier besonders in den Social-Media-Kanälen – technisch und redaktionell betreuen und die Außendarstellung der Stadt Vreden auch unter Marketinggesichtspunkten stärken“, heißt es in der Vorlage.

Rat muss dem Haushaltsplan noch zustimmen

Die zweite Vollzeitstelle soll in der Fachabteilung Wirtschaft und Bauen geschaffen werden. „Die zusätzliche Stelle soll schwerpunktmäßig den Aufgabenbereich der

Wirtschaftsförderung stärken und zudem für den Wirtschaftsstandort Vreden zentrale Themen wie Digitalisierung, Elektromobilität, Breitbandförderung und ÖPNV abdecken“, heißt es dazu in der Vorlage.

Fachbereichsleiter Joachim Hartmann erklärte zusätzlich: „Wir haben gemerkt, dass nicht mehr alle Projekte so abgearbeitet werden wie nötig. Deswegen wollen wir die Stelle mit einer entsprechenden Fachperson für diesen Bereich besetzen.“

Die Personalkosten für die beiden Stellen liegen jährlich bei insgesamt rund 133.000 Euro. Im Ausschuss gab es zu diesem Thema keine Wortmeldungen. Der Bericht war nur zur Kenntnisnahme, es gab keinen Beschluss. Der Rat wird am 18. Februar über den Haushalt und damit auch über die beiden Stellen entscheiden.

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Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
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