Zu Gast in der Festungsstadt

Vreden Aus der Nachbargemeinde Groenlo ist nach der Kommunalreform in den Niederlanden Oost Gelre geworden. Vor Ort hat sich jetzt eine Delegation aus Rat und Verwaltung aus Vreden über die "Ortsteile" Groenlo und Lichtenvoorde informiert.

01.07.2008, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Rats- und Verwaltungsmitglieder der Gemeinde Oost Gelre und der Stadt Vreden nutzten auch die Gelegenheit , sich auszutauschen.  Stadt Vreden</p>

<p>Rats- und Verwaltungsmitglieder der Gemeinde Oost Gelre und der Stadt Vreden nutzten auch die Gelegenheit , sich auszutauschen. Stadt Vreden</p>

Henk Heijman, Bürgermeister von Oost Gelre, hatte die Mitglieder des Rates der Stadt Vreden zu einem Besuch seiner Gemeinde eingeladen. Als Gemeinde besteht Oost Gelre seit dem 1. Januar 2005, sie wurde aus Groenlo und Lichtenvoorde sowie den Dörfern Marienvelde und Zwolle zusammengelegt.

Im Ratssaal der ehemaligen Festungsstadt Groenlo em pfing Bürgermeister Henk Heijman die Vredener Gäste und stellte die Gemeinde Oost Gelre vor. Die Gemeinde Oost Gelre habe 30 000 Einwohner, zähle eine Fläche von 11 019 Hektar und könne 16 150 Arbeitsplätze anbieten.

Tourismus ankurbeln

In Oost Gelre werde zur Zeit an verschiedenen Projekten gearbeitet, bei denen für Groenlo die Schwerpunkte im Tourismusbereich und für Lichtenvoorde in der Entwicklung des Zentrums lägen. Groenlo verfügt über eine wertvolle Historie. Im 30-jährigen Krieg wurde bei der Schlacht um "Grol" 1627 um die stärkste Festung in den Niederlanden gekämpft. Die historische Kanone, Ausgrabungen am Neutor und Teile der alten Befestigung erinnern noch heute daran. Das Projekt "Festungsstadt Groenlo" mit der kulturhistorischen Wanderroute wurde den deutschen Gästen vorgestellt. Anschließend besichtigten die Vredener Ratsmitglieder mit ihren niederländischen Kollegen die alte Calixtuskirche, die nach dem Umbau auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird, das Städtische Museum und die kulturhistorische Route. Im Zentrum von Lichtenvoorde berichteten die niederländischen Verwaltungsmitarbeiter über die Veränderungen auf dem Marktplatz und den Bau des neuen "Nieuwmarktes" mit 100 Appartements, 7500 Quadratmetern Fläche für Geschäfte, einer Tiefgarage für 100 Fahrzeuge und Parkplätzen für 175 Fahrzeuge.

Vredens stellvertretender Bürgermeister Wilhelm Berendsen bedankte sich abschließend bei den Gastgebern für den informativen Nachmittag in der niederländischen Nachbargemeinde.

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