Wenn Unfallopfer eingeklemmt sind: Feuerwehr trainiert für den Ernstfall

Bei der Feuerwehr Vreden wurde eine Trainingseinheit durchgeführt. © Feuerwehr Vreden
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„Ausbildung und Training für den Ernstfall“ hieß es jetzt für Vredener Feuerwehrleute. 29 Kameradinnen und Kameraden aus beiden Löschzügen hatten am vergangenen Samstag die Chance, ihr Wissen und Können mit dem Rettungsgerät durch ein Seminar zu vertiefen.

Zwei Ausbilder von Weber Rescue Systems, einem Hersteller von pneumatischen und hydraulischen Rettungsgeräten und -systemen für die Technische Hilfeleistung, schulten Grundlagen der patientengerechten Unfallrettung in Kombination mit einsatztaktischen Möglichkeiten. Die Vredener Feuerwehr hat einige Gerätschaften dieses Herstellers im Einsatz.

Pneumatische und hydraulische Rettungsgeräte und -systeme für die Technische Hilfeleistung standen im Mittelpunkt bei einer Fortbildung der Feuerwehr Vreden.
Pneumatische und hydraulische Rettungsgeräte und -systeme für die Technische Hilfeleistung standen im Mittelpunkt bei einer Fortbildung der Feuerwehr Vreden. © Feuerwehr Vreden

Zunächst, so teilt Lena Rotering für die Feuerwehr Vreden mit, wurden in theoretischem Unterricht die Standard-Einsatz-Regeln sowie die Themen Erstöffnung, Versorgungsöffnung und Befreiungsöffnung angesprochen. Im praktischen Teil des Seminars wurden anschließend diese Inhalte und Vorgehensweisen an drei unterschiedlichen Stationen geübt:


Autos lagen auf dem Dach, auf der Seite oder standen – die möglichen Unfallszenarien wurden nachgestellt.

Pneumatische und hydraulische Rettungsgeräte und -systeme für die Technische Hilfeleistung standen im Mittelpunkt bei einer Fortbildung der Feuerwehr Vreden.
Pneumatische und hydraulische Rettungsgeräte und -systeme für die Technische Hilfeleistung standen im Mittelpunkt bei einer Fortbildung der Feuerwehr Vreden. © Feuerwehr Vreden

Fazit: Es war ein erfolgreiches Seminar, durch das die Feuerwehrfrauen und -männer einige Tipps und Tricks hinsichtlich der Technischen Hilfeleistung erlernen durften. „Auch der Erfahrungsaustausch mit den zwei Ausbildern öffnete neue Horizonte für das zukünftige Vorgehen bei Verkehrsunfällen“, so die Feuerwehr.