Stadt Vreden verzichtet im Juni und Juli auf OGS-Beiträge

Coronakrise

Obwohl im Juni wieder eine Betreuung in der OGS stattgefunden hat, wird die Stadt Vredener auf die Einziehung der Beiträge verzichten. Das hat der Rat beschlossen.

Vreden

, 11.07.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadt Vreden verzichtet im Juni und Juli auf OGS-Beiträge (Symbolbild).

Die Stadt Vreden verzichtet im Juni und Juli auf OGS-Beiträge (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Die Stadt Vreden verzichtet für Juni und Juli vollständig auf die Beiträge für die Offene Ganztagsschule (OGS). Das hat der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause entschieden. Damit sind die Politiker noch weiter gegangen als von der Verwaltung vorgeschlagen.

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Die wollte nämlich im Juni 50 Prozent der Beiträge einziehen, im Juli sogar 100 Prozent. Reinhard Laurich, Fraktionsvorsitzender der SPD, schlug in der Sitzung jedoch den kompletten Verzicht vor.

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Normalerweise werden die Beiträge für die OGS auf zwölf Monate umgelegt. Sie werden also auch in den Ferien gezahlt. Das war auch den Ratsmitgliedern bekannt, dennoch wollten sie den Familien entgegenkommen. Der Rat entschied sich einstimmig für einen vollständigen Verzicht.

Die Stadt Vreden hat bereits im April und Mai auf die OGS-Beiträge verzichtet. Nach Angaben des Ersten Beigeordneten Bernd Kemper geht es um rund 20.000 Euro monatlich. „Es gibt Signale, dass das Land den Kommunen die fehlenden Beiträge zum Teil erstatten wird. Wir hoffen, dass wir die Hälfte wiederbekommen“, so Bernd Kemper.

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