Spontane Ständchen bringen Freude

07.07.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Auch am Leuchtturm in Warnemünde, wo bei Sonnenschein Ströme von Touristen flanierten, wurde die musikalische Darbietung des Chors mit viel Applaus aufgenommen. privat</p>

<p>Auch am Leuchtturm in Warnemünde, wo bei Sonnenschein Ströme von Touristen flanierten, wurde die musikalische Darbietung des Chors mit viel Applaus aufgenommen. privat</p>

Vreden Nicht nur Berlin stand auf dem Plan bei der Konzertreise des Vredener Männerchors. Auch Schwerin, Rostock, Wismar und Warnemünde sind eine Reise wert und überall findet sich ein begeisterungsfähiges Publikum für die Chor-Darbietungen. So waren es fast 80 Personen, die sich jüngst auf den Weg in die Bundeshauptstadt machten. Natürlich stand auch ein Besuch des Bundestages auf dem Plan, der allerdings zu einer Enttäuschung wurde. Eingeladen vom Bundestagsabgeordneten Johannes Röring, mussten die Reisenden erfahren, dass ihr Vredener Nachbar und Volksvertreter nicht in Berlin, sondern in Vreden weilte. So blieben eine Anzahl Fragen unbeantwortet, die man ihm gern gestellt hätte. Doch am Abend war die Enttäuschung dann verflogen - zumindest war bei der Gestaltung einer Messe in der St. Matthiaskirche unter der bewährten Leitung von Kurt-Ludwig Forg nichts mehr davon zu spüren.

Auch in Schwerin stand, neben einem ausgiebigen Kulturprogramm, eine Messgestaltung an, die von den zahlreich erschienen Gemeindemitgliedern begeistert aufgenommen wurde. Aber es erklangen unter Leitung des Codirigenten Reinhard Menke auch häufig ganz "spontan" einige Lieder. Immer wieder fanden sich schnell erfreute Zuhörer, wie auch beim Altstadtfest in Schwerin.

Rostock, Wismar und Warnemünde mit ihrer spannenden Geschichte und reizvollen Architektur weckten im weiteren Reiseverlauf mit ihren Backsteinbauten fast heimatliche Gefühle in den Vredenern. Allein der einsetzende Regen, der nach sechs Tagen Sonnenschein die Laune ein wenig trübte, ließ doch dann die Freude auf zu Hause wachsen bei der Reise, die vom Festausschuss unter Leitung von Heinz-Bernd Kampshoff organisiert worden war.

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