Rentner aus Vreden überweist falscher Online-Freundin viel Geld

Betrugsmasche

Auf eine Betrugsmasche mit dem Namen Love-Scamming ist ein Vredener Rentner hereingefallen. Die Afrikanerin, die von ihm viel Geld bekam, gibt es wohl nicht wirklich.

Vreden

15.07.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Rentner ist online betrogen worden (Symbolbild).

Ein Rentner ist online betrogen worden (Symbolbild). © picture alliance / dpa

Zum Opfer einer perfiden Betrugsmasche ist ein Vredener geworden. Eine vermeintliche Freundin brachte den Mann im Rentenalter dazu, ihr mehrfach Geld zu überweisen – angeblich, um sie aus einer Notlage zu befreien.

Die seit mehr als einem Jahr andauernde Beziehung zu der angeblichen Afrikanerin existierte nach Angaben der Polizei lediglich virtuell – einen Kontakt im wirklichen Leben hatte es nie gegeben, sondern nur den Online-Austausch über ein soziales Netzwerk.

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Die Betrüger tischten ihrem Opfer eine Geschichte auf, nach der die Frau bei der Einreise in ein anderes Land vom Zoll bei der illegalen Einfuhr von Goldbarren erwischt worden sei – nun drohe ihr Haft. Daraufhin überwies der Vredener insgesamt eine mittlere vierstellige Summe. Im Nachhinein schöpfte der Mann nun Verdacht und wandte sich an die Polizei.

Experten nennen die Masche Love-Scamming

„Die Vorgehensweise der Betrüger in diesem Fall ist typisch für die entsprechende Masche“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Experten sprechen dabei vom Love- oder auch Romance-Scamming.

Auf den ersten Kontakt folgt eine Phase intensiver Liebesbekundungen. Die Täter legen damit psychologisch die Grundlage, um im nächsten Schritt erfolgreich um Geld bitten zu können.

Die Polizei warnt nachdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Wie die Täter im Detail vorgehen, schildert die polizeiliche Internetseite www.polizei-beratung.de.

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