Christoph Gottszky zeigt das Headset, mit dem die Notfallsanitäter vor Ort und der Telenotarzt in Aachen kommunizieren. © (A) Victoria Garwer
Telenotarzt

Notarzt aus der Ferne ist in Vreden bereits zum Einsatz gekommen

Das Telenotarzt-System im Vredener Rettungswagen ist seit einem Monat einsatzbereit. Und wurde bereits genutzt. Jetzt ziehen die Beteiligten eine erste kurze Bilanz über die neue Technik.

Der Notarzt aus der Ferne kann seit dem 15. Januar 2021 bei medizinischen Notfällen in Vreden dazugeschaltet werden. Die Sanitäter am Einsatzort können per Knopfdruck mit dem Arzt über das neue System in Kontakt treten. Sie können mit ihm sprechen, ihm die Daten der Messgeräte übermitteln, Fotos und Videos von Medikamentenlisten oder Verletzungen schicken.

Im ersten Monat ist der Telenotarzt bereits zum Einsatz gekommen. „Seit der Inbetriebnahme des Telenotarzt-Systems in Vreden hat es bisher einen entsprechenden Einsatz gegeben“, sagt Karlheinz Gördes, Pressesprecher des Kreis Borken. „Dieser Einsatz konnte durch die Unterstützung des Telenotarztes aus Aachen ‚erfolgreich‘ abgearbeitet werden.“

Bisher hat Telenotarzt-System einwandfrei funktioniert

Der Telenotarzt stammt von der Firma Umlaut mit Zentrale in Aachen. In der Zentrale sitzt rund um die Uhr ein Arzt, der sich sowohl um 35 Rettungswagen in Aachen als auch um den in Vreden kümmert. Der Kreis Borken zählt damit zu den ersten Rettungsdienstträgern in NRW, die den Dienst nutzen.

Die nötige Technik im Rettungswagen habe bis jetzt einwandfrei funktioniert. „Es hat bisher keine Probleme oder Ausfälle gegeben“, sagt Karlheinz Gördes. Deswegen ist auch noch kein Verbesserungspotenzial erkannt worden. „Hierfür ist natürlich der eine erste Einsatz auch nicht unbedingt aussagekräftig. Alle anfallenden Einsätze für den Telenotarzt werden selbstverständlich analysiert und wo erforderlich wird entsprechend nachgesteuert.“

Über die Autorin
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In der Grafschaft Bentheim aufgewachsen, während des Journalismus-Studiums in NRW verliebt. Danach über 2 Jahre in Kanada gelebt und jetzt wieder zurück im Lieblingsbundesland. Seit 2020 Volontärin bei Lensing Media
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Anne Schiebener

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