Neue Tribüne der Spielvereinigung Vreden nimmt immer mehr Gestalt an

dzSportstättenbau

Noch ist jede Menge zu tun, aber die Betonstufen zeigen schon, wie die neue Tribüne am Vereinsheim der Spielvereinigung aussehen wird. Bis zu 350 Zuschauer finden dort Platz – nach Corona.

Vreden

, 04.11.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Mitte Oktober beteiligen sich rund 15 Mitglieder der Spielvereinigung Vreden am Bau der neuen Tribüne, die vor dem Vereinsheim entsteht. „Unsere Handwerkertruppe ist sehr aktiv, außerdem unterstützen uns Spieler der ersten und zweiten Mannschaft und aus der A- und B-Jugend,“ freut sich Christoph Kondring, der Vorsitzende der Spielvereinigung Vreden.

25 Meter lange Tribüne bietet Platz für 350 Zuschauer

So wurde zunächst die alte Pflasterung samt Randsteinen entfernt. Anschließend begann das Bauunternehmen mit dem Aufsetzen der Betonteile. Die Mitglieder des Fußballvereines halfen beim Anlegen der Unterkonstruktion und beim Betonmischen.

Die ehrenamtlichen Arbeiten der Mitglieder finden in der Woche und hauptsächlich am Freitag und Samstag statt. „Wir haben die Tribüne jetzt um 5 Meter verlängert, von 20 auf 25 Meter,“ erläutert Norbert Abbing (Geschäftsführer SpVgg Vreden).

Durch die Erweiterung der Tribüne gibt es demnächst Stehplätze für 300 bis 350 Zuschauer. Zurzeit finden laut Norbert Abbing noch Überlegungen statt, ob eventuell ein Teil der Tribüne mit Sitzplätzen ausgestattet wird. Begleitend zu den Bauarbeiten an der Tribüne soll laut Christoph Kondring zusätzlich die Fensterfront des Vereinsgebäudes saniert werden, damit sie energetisch den modernen Anforderungen entspricht.

Stadt und Land fördern Tribünenbau

Die Finanzierung der Baumaßnahme an der Tribüne erfolgt zu zehn Prozent in Eigenleistung. „Wir freuen uns sehr über die großzügige Förderung durch die Stadt Vreden und das Land NRW , ohne die eine solche Maßnahme nicht möglich ist,“ bedankt sich Christoph Kondring.

40 Prozent der Bausumme Euro trägt die Stadt Vreden und 50 Prozent werden vom Land Nordrhein-Westfalen durch die Förderung „Moderne Sportstätten 2022“ unterstützt. Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Fertigstellung Mitte Dezember geplant

„Am 15. Dezember sollen die Bauarbeiten an der Tribüne abgeschlossen sein. Wir hoffen, dass die Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie bis dahin gelockert werden und unsere Fußballer wieder aktiv sein dürfen,“ sagt Christoph Kondring.

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