Wiltrud und Thomas Resing in ihrem wildromantischen Garten. © Astrid Witte
Offene Gärten in Ellewick

Mit vielen Fotos: Offene Gartentage wirken als Besuchsmagnet

Am Wochenende öffneten drei Familien aus Ellewick ihre Gartenpforten. Unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen und bei durchwachsenem Wetter waren die Gärten gut besucht. Es gab viel zu entdecken.

Nach monatelanger Pandemiemüdigkeit ging es für viele Gartenfreunde raus in die Ellewicker Idylle zu den Gartentagen. Über schmale Trittpfade gelangt man durch die verwinkelten Gärten zu Teichen, Wiesen und Staudenbeete. Gemütliche Sitzecken luden in allen drei Gärten zum Verweilen ein. Es gab jede Menge zu entdecken.

Für Wiltrud und Thomas Resing waren es die ersten Gartentage. Seit 20 Jahren pflegen sie ihren wildromantischen Garten. Die Nervosität vor der großen Premiere ist ihnen kaum anzumerken. Schon ab 11 Uhr strömten viele Besucher in ihren 1700 Quadratmeter großen Garten. Verschlungene Gartenpfade, Vögel zwitschern und das Summen der Bienen sorgen für Idylle.

Mix macht den Garten besonders

Der natürliche, leicht verwilderte Charme, fesselte die Besucher. „Es ist ein Paradies, ein Träumchen“, sagt eine Besucherin. „So urig, ganz toll“, eine andere. Die Idee, an den Gartentagen teilzunehmen, stammt von Thomas Bruder Martin, der schon mehrmals die Gartenpforten öffnete. Auch er war in diesem Jahr wieder zusammen mit seiner Frau Ulla dabei.

Der Garten von Martin und Ulla Resing war gut besucht.
Der Garten von Martin und Ulla Resing war gut besucht. © Astrid Witte © Astrid Witte

Auf 3000 Quadratmetern treffen alte Baumbestände und moderne Elemente aufeinander. Plätscherndes Wasser aus einem Bachlauf und eine große Terrasse mit einem Pavillon direkt am Teich zogen viele junge Besucher zum Verweilen an.

Die Nachbarn, Beate und Hubert Höing, öffneten ihren 2.300 Quadratmeter großen Bauern- und Präriegarten. Gerade der Präriegarten lockte viele Kinder zum spielen an. Auch die Enten und Kühe am Hof zogen die jungen Besucher in ihren Bann. Allein in den Garten des Höings kamen am Samstag rund 170 Besucher.

Viele schöne Gespräche geführt

„Wir sind sehr zufrieden. Die Leute sind von weit weg nach Ellewick gekommen“, sagte Hubert Höing. Für jeden Gartengeschmack war etwas dabei. Die Gartenbesitzer hatten viel zu tun. Viele Interessierte sprachen sie auf ihre Pflanzen an, baten um Rat oder hielten nur einen Plausch.

Jeder Garten hat seinen ganz eigenen Charme.
Jeder Garten hat seinen ganz eigenen Charme. © Astrid Witte © Astrid Witte

„Wir haben tolle Gespräche gehabt“, freut sich Beate Höing. Die zauberhaften Gärten gaben Grund zur Inspiration. Und wer sich Inspirationen für den eigenen Garten holte, der konnte direkt am Hof die passenden Pflanzen kaufen.

Fotostrecke

Offene Gärten in Ellewick

Die liebevoll dekorierten Tische in den Innenhöfen und der Charme der Höfe luden für eine Pause ein. Für viele Besucher war es das erste Mal seit einem guten Jahr Pandemiezeit, dass sie mal wieder rausgehen konnten. „Die Leute sind froh, dass sie rauskommen“, stellte Beate Höing fest.

Auf die Schnelle alles geregelt

Ein älterer Besucher erzählt im Gespräch mit der Redaktion: „Das war das erste Mal seit einem Jahr, dass ich mit meiner Frau einen Kaffee trinken gehen konnte“. Erst wenige Tage zuvor gab es das Einverständnis des Ordnungsamtes für den Verkauf von Speisen und Getränke bei den offenen Gartentagen.

„Wir mussten spontan Getränke und Kuchen besorgen“, sagte Thomas Resing. Auch diese Hürde konnten die drei gartenbegeisterten Familien meistern. Die Besucher waren sich, das wurde deutlich, einig, sie wollen wiederkommen.

Über den Autor

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.