Kochtopf auf dem Herd vergessen – Rauchmelder rief die Feuerwehr auf den Plan

Feuerwehr Vreden

Gleich drei Einsätze galt es für die Feuerwehr am Donnerstag zu bewältigen. Dabei halfen sie einer gestürzten Person und verhinderten Schlimmeres in einer verrauchten Wohnung.

Vreden

21.02.2019, 21:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der erste Alamr erreiche die Kameraden um 9.24 Uhr: Eine Gruppe des Löschzuges Vreden-Stadt wurde mit dem Stichwort „P_Tür“ zu einem Einfamilienhaus am Nienhuus Esch gerufen. Da die gestürzte Patientin die Tür nicht selbstständig öffnen konnte, verschaffte sich die Feuerwehr über ein Fenster Zugang und betreuten die Patientin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Rauchmelder hatte ausgelöst

Zwei Stunden später rückte eine Gruppe des Löschzuges Vreden-Stadt zu einem Mehrfamilienhaus auf die Straße „Bänkstegge“ aus. Aufmerksame Nachbarn hatten das Piepsen eines Rauchmelders wahrgenommen und daraufhin die Einsatzkräfte alarmiert. Die Erkundung zeigte, dass schon im Hausflur ein Brandgeruch festzustellen war. Da auf Klopfen keiner reagierte, öffnete ein Trupp unter Atemschutz die Tür und kontrollierten die Wohnung.

Dabei zeigte sich eine starke Verrauchung der Räumlichkeiten. „Glücklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand in der Wohnung“, so die Feuerwehr. Ursache der Verrauchung war ein auf dem angeschalteten Herd vergessener Kochtopf, den der Trupp ins Freie brachte. Anschließend setzten die Einsatzkräfte den Lüfter ein, um die Wohnung vom Rauch zu befreien.

„Auch dieser Einsatz zeigt wieder, wie wichtig und sinnvoll Heimrauchmelder sind, um Brände schnell zu erkennen und so Leben und Sachwerte zu retten“, so die Feuerwehr.

Schließlich eilten zwei Gruppen des Löschzuges Vreden-Stadt um kurz nach 14 Uhr zur Papierfabrik aus. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst, Die Erkundung der Feuerwehr zeigte schnell, dass die Brandmeldeanlage lediglich aufgrund eines Druckabfalls in der Sprinkleranlage ausgelöst hatte. Ein weiteres Eingreifen war daher nicht erforderlich.

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