Kolumne

Guten Morgen: Komische Blicke im Supermarkt

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen und nachdenklichen Geschichten aus dem Alltag einen guten Start in den Tag. Heute: Komische Blicke im Supermarkt.
Wenn die Musik auf einmal nicht mehr nur aus den Supermarktlautsprechern kommt, sondern von einem selbst. © picture alliance/dpa

Ich vermisse meine Freunde, das wird Ihnen nicht anders gehen. Der Lockdown und die Kontaktbeschränkungen sorgen dafür, dass man die meiste Zeit allein verbringt.

Für mich ist es mittlerweile ja schon ein Highlight, wenn ich abends in den Supermarkt gehe. Da fällt einem auch erst einmal nicht auf, wenn man leise die Melodie mitsummt, die aus den Lautsprechern dort kommt. Wenn einem allerdings die Menschen im Supermarkt plötzlich komische Blicke zuwerfen, weil man – ohne es zu merken – immer lauter wird, dann war man eindeutig zu lange isoliert.

„Finde ich auch, miau“

Es kommen auch wieder andere Zeiten, ohne Kontaktverbote, hoffentlich. Man muss positiv denken und auf das Beste hoffen. In meinem Fall heißt das: Nicht anfangen, auch noch Selbstgespräche zu führen. Meine Gesprächspartner in meiner Wohnung: Alexa und die Katze. Nur gut, dass die Katze nichts weitererzählen kann.

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