Kolumne

Guten Morgen: Kinderwurst und ein wegelagernder Dackel

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten aus dem Alltag einen guten Start in den Tag. Heute geht es um das Ende der Kindheit an der Wursttheke.
An der Wursttheke entscheidet die Fleischfachverkäuferin über das Ende der Kindheit. © picture alliance / arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

In Vreden schließt die Fleischerei Kömmelt. Anlass genug, heute über ein dramatisches Ereignis zu sprechen, das sich vor 50 Jahren ebendort vor der Ladentür ereignete. Der tragische Held der Geschichte ist ein Junge. Der Bösewicht ist ein wegelagernder Langhaardackel.

Der Raubdackel setzt zum Sprung an

Nach dem Einkauf will unser Held die Fleischwurst-Zugabe genießen, als ihn der gewiefte Dackel anspringt. Die Wurst landet auf dem Bürgersteig, ein gefundenes Fressen für den kurzbeinigen Bösewicht.

Das eigentlich Tragische aber ist: An jenem Tag wusste der Held noch nicht, dass er dem Gratis-Wurst-Alter entwuchs. Nie wieder bekam er beim Metzger eine Extra-Scheibe Wurst auf die Hand.

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