Grundstein für das Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Ammeloe gelegt

dzGerätehaus Ammeloe

Bei der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Ammeloe konnten die Verantwortlichen bereits die ersten Baufortschritte begutachten.

Vreden

, 01.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Ammeloe fand am neuen Standort, Hauptstraße 28 statt. Gemeinsam mit den anwesenden Gästen hielt Dr. Christoph Holtwisch einen Rückblick auf die anfängliche Planung und die ersten skizzenhaften Überlegungen zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses am alten Standort im Jahr 2015.

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Erst Ende 2017 seien die Vorteile eines Neubaus an der Hauptstraße in Ammeloe präzisiert worden. Im Mai 2018 sei dann der Startschuss für die Planungen am neuen Standort gefallen Bis zur Erteilung der Baugenehmigung im März 2020 seien viele Gespräche, in denen unter andrem auch das Fachwissen der aktiven Feuerwehrleute miteinbezogen wurde, durchgeführt worden.

Vier Stellplätze

Das Ergebnis der Planungen ist ein Feuerwehrgerätehaus mit 750 Quadratmetern Nutzfläche. Es beinhaltet vier Fahrzeugstellplätze, eine Werkstatt, Umkleideräume für Feuerwehrleute und die Jugendfeuerwehr, einen modernen Schulungsraum, einen Büroraum und eine Funkzentrale. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 geplant und das Projekt wird voraussichtlich circa zwei Millionen Euro kosten.

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ – mit diesen Worten übergab Christoph Holtwisch das Wort an Christian Nienhaus, den Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Vreden. Er richtete sein Wort an die Funktionsträger der Stadt Vreden und die Kameraden des Löschzuges Ammeloe.

Gute Zeitplanung

Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel lobte die gute Zeitplanung des Projektes und sprach gleichzeitig beste Wünsche für die Zukunft aus.

Ein Feuerwehrhaus solle auch eine „Wohlfühl-Unterkunft“ sein, so Manfred Rotering, Löschzugführer Ammeloe. Diese helfe den Feuerwehrleuten dabei, extrem belastende Situationen besser verarbeiten zu können.

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Im Anschluss wurde die so genannte Zeitkapsel mit verschiedenen Gegenständen befüllt. Eine aktuelle Zeitung, ein Brief des Bürgermeisters, eine Atemschutzmaske und Einweghandschuhe als spätere Erinnerung an die Corona-Krise sowie eine aktuelle Mitgliederliste des Löschzuges Ammeloe fanden ihren Weg in die Kapsel, die anschließend durch die Verantwortlichen luftdicht verschlossen und eingemauert wurde.

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