Im Anbau eines Hotels in Lünten brannte es am Samstagabend. Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Ammeloe und Vreden bekämpften den Brand. © Bernd Schlusemann
Feuerwehreinsatz

Feuerwehr rückt zu Brand an Hotel in Lünten aus

Bei deutlichen Minustemperaturen rückte die Feuerwehr am frühen Samstagabend zu einem Brand an einem Hotel in Lünten aus.

Der Löschzug Ammeloe und Einsatzkräfte der Vredener Feuerwehr rückten am frühen Samstagabend zu einem Einsatz nach Lünten aus. Dort brannte es an einem Hotel an der Bischhof-Tenhumbergstraße.

Um 17.52 Uhr wurden der Löschzug Ammeloe sowie eine Gruppe des Löschzuges Vreden mit dem Stichwort „Feuer“ zu einem Hotel in Lünten alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Anbau einer Scheune, der gleichzeitig auch einen Übergang zur Küche darstellte, aus bislang unbekannter Ursache in Vollbrand.

Hunde und Pkw in Sicherheit gebracht

In diesem Anbau waren zwei Hunde und ein Pkw untergebracht, die zuvor vom Besitzer in Sicherheit gebracht werden konnten. Den Ersthelfern gelangen erste Löschversuche mit Hilfe des Schnees.

Zwei Trupps gingen unter schweren Atemschutz vor und konnten ein Übergreifen auf die Stallung und Hotel verhindern. Ein weiterer Trupp der Vredener Einsatzkräfte kontrollierte den Dachbereich. Die Löschversuche zeigten schnell Wirkung und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden.

Später wurde der Brandbereich mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Die Brandstelle wurde durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Der Besitzer ist aufgrund von Symptomen einer Rauchgasvergiftung selbstständig zur Kontrolle in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren.

Feuerwehr ging auf Nummer sicher

Neben dem Löschzug Ammeloe waren auch Einsatzkräfte der Vredener Feuerwehr ausgerückt. Bei der Brandmeldung eines Hotels geht die Feuerwehr auf Nummer sicher und ist lieber mit ausreichend Einsatzkräften vor Ort. Nach etwa einer Stunde war die Lage geklärt, das Feuer gelöscht.

Zunächst mussten die Feuerwehrleute die Hydranten (rechts) unter Schnee und Eis suchen und freilegen.
Zunächst mussten die Feuerwehrleute die Hydranten unter Schnee und Eis suchen und freilegen. © Bernd Schlusemann © Bernd Schlusemann

Bevor die Feuerwehr ihre Schläuche an die Hydranten im Lüntener Ortskern anschließen konnten, hieß es zunächst, diese unter dem Schnee zu finden und von Schnee und Eis zu befreien. „Wir kennen uns hier aus“, meinte ein Mitglied des Löschzuges Ammeloe, dass das für die Mitglieder des Löschzuges kein Problem sei.

Trotzdem: Auch er betonte, dass es bei Schneelagen gut wäre, wenn Anwohner die Hydranten frei hielten. So könne die Feuerwehr im Einsatzfall schneller an Löschwasser gelangen.

Bei Minustemperaturen stellten die Feuerwehrleute die Wasserversorgung her.
Bei Minustemperaturen stellten die Feuerwehrleute die Wasserversorgung her. © Bernd Schlusemann © Bernd Schlusemann

Bei dem Brand am Samstagabend versuchte die Feuerwehr so sparsam mit Löschwasser umzugehen, wie es geht. „Das gefriert bei diesen Temperaturen ganz schnell zu Eis“, erklärte ein Feuerwehrmann, dass so ein Einsatz für die Feuerwehrleute dann wegen der Rutschgefahr ganz schnell auch sehr gefährlich werden kann. Der Bauhof der Stadt Vreden streute den Bereich anschließend großzügig mit Salz.

Einsatz im Schnee hieß es am Samstagabend für die Feuerwehrleute aus Ammeloe und Vreden.
Einsatz im Schnee hieß es am Samstagabend für die Feuerwehrleute aus Ammeloe und Vreden. © Bernd Schlusemann © Bernd Schlusemann
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Redaktion Ahaus
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