Flamingos im Zwillbrocker Venn

Die ersten Flamingo-Küken im Zwillbrocker Venn gesichtet

Die Flamingos im Zwillbrocker Venn haben Nachwuchs: Naturfotograf Hubert Stroetmann hat den Beweis erbracht: Er bekam am Donnerstag zwei der grau-flauschigen Küken vor die Linse. Wie viele Küken sind es?
Zwei graue Küken hat Naturfotograf am Donnerstag in der Flamingokolonie im Zwillbrocker Venn fotografieren können. Es sollen aber schon mehr Küken geschlüpft sein. © Hubert Stroetmann

Seit einigen Wochen brüten die wilden Flamingos im Zwillbrocker Venn. Jetzt kann Erfolg vermeldet werden: Der Vredener Hubert Stroetmann hat am Donnerstag zwei Küken fotografiert. Die flauschig-grauen Küken mit den langen Beinen, die er vor die Linse bekam, scheinen noch nicht so lange auf der Welt zu sein.

Bei der Biologischen Station war am späten Donnerstagnachmittag niemand mehr zu erreichen. Aber Hubert Stroetmann erzählt im Telefonat mit der Redaktion, dass viele Flamingopärchen die typischen kegelförmigen Nester gebaut haben. 17 oder 18 Eier sollen von den Mitarbeitern der Biologischen Station gesichtet worden sein – und von sechs Küken hat der Naturfotograf gehört.

Abwarten, ob die Küken groß werden

Aber: Gesehen hat er erst gestern die beiden Mini-Flamingos, die sich an den Rand des Lachmöwensees vorgewagt haben. Die pinken Vögel haben rund um den See an vier verschiedenen Stellen ihre Nester gebaut. Jetzt bleibt abzuwarten, wie viele Küken schlüpfen – und ob sie groß werden.

Im vergangenen Jahr waren im Juli die vier Küken auf einmal spurlos verschwunden. Vermutet wurde, dass Füchse auf der Insel im Lachmöwensee unterwegs waren und die Küken „leichte Beute“ waren. Deswegen wurde ein neuer Zaun um die Insel gebaut, der in diesem Jahr die Jungvögel schützen soll.

Nach wie vor gilt der Appell der Biologischen Station an die Besucher, die jetzt sicher wieder mehr werden, nicht alle am Wochenende zu kommen, nicht wild zu parken und keinen Müll liegen zu lassen.

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