Bushäuschen an der Straße soll für mehr Sicherheit versetzt werden

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Die Bushaltestelle „Siedlung“ in Vreden, an der Kinder auf den Schulbus warten, liegt direkt an einer vielbefahrenen Landesstraße. Kleine Maßnahmen sollen dort für mehr Sicherheit sorgen.

Vreden

, 02.11.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn die Kinder aus den Siedlungen Kleinemast und Moorbachstraße morgens auf ihren Schulbus warten, dann rasen nur wenige Meter von dem Bushäuschen entfernt Autos und Lkw mit mindestens 70 km/h entlang. Die Bushaltestelle mit dem Namen „Siedlung“ steht direkt an der vielbefahrenen L608 an der Einmündung zur Gerhart-Hauptmann-Straße.

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Die Eltern und Anwohner sehen hier „einige Gefahrenpunkte, die abgemildert werden müssen“, schreiben sie in einem Antrag an den Stadtrat. Der hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema beschäftigt.

Bushäuschen soll einfach umgedreht werden

Die Antragssteller wünschen sich unter anderem, dass das Wartehäuschen nach hinten versetzt wird und somit weiter weg von der Straße steht. Doch das ist laut Verwaltung nicht möglich. Denn an dieser Stelle verlaufen Leitungen – Wasser, Strom, Gas, Glasfaser – und zu denen muss ein gewisser Abstand eingehalten werden.

Das Bushäuschen steht direkt an der vielbefahrenen Landesstraße.

Das Bushäuschen steht direkt an der vielbefahrenen Landesstraße. © Victoria Garwer

Die Fachabteilung bei der Stadt schlägt deswegen vor, das Bushäuschen einfach umzudrehen, sodass die offene Seite in Zukunft nicht mehr zur Straße zeigt. Die Anwohner sind laut Verwaltung damit einverstanden und so stimmte auch der Stadtrat zu.

Zudem soll ein größerer Bereich gepflastert werden, um einen Aufenthaltsbereich fernab der Straße zu schaffen. Bei einer Verkehrsschau im Frühjahr wollen sich Vertreter von Kreis, Stadt und Straßen NRW zudem mit der Möglichkeit beschäftigen, die Geschwindigkeit dort weiter zu reduzieren und „Achtung Schulkinder“-Schilder aufzustellen.

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