Betreuung mit Verlass

Vreden Das Pilotprojekt des Arbeitskreises "Erziehung, Betreuung, Bildung" des Vredener Bündnisses für Familie trägt erste Früchte. Die Umfrage des Arbeitskreises hatte ergeben, dass viele Eltern eine verlässliche Ferienbetreuung für Kinder im Grundschulalter wünschten.

21.07.2008, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Verena Böcker (Sozialpädagogin), Bernhard Südholt (Schulleiter der Förderschule St. Felicitas und Sprecher des Arbeitskreises), Chadi Khanafer (Student der Sozialpädagogik aus Enschede) und Ilona Schneider (Mittagessen-Betreuung) in der Spielecke (v. l.).  Meisel-Kemper</p>

<p>Verena Böcker (Sozialpädagogin), Bernhard Südholt (Schulleiter der Förderschule St. Felicitas und Sprecher des Arbeitskreises), Chadi Khanafer (Student der Sozialpädagogik aus Enschede) und Ilona Schneider (Mittagessen-Betreuung) in der Spielecke (v. l.). Meisel-Kemper</p>

Bernhard Südholt, Sprecher des Arbeitskreises, hat die Ferienbetreuung organisiert. Südholt ist Leiter der Förderschule St. Felicitas (Schabbecke 46). In den Räumen seiner Schule wird die Betreuung für 25 Kinder in den letzten beiden Ferienwochen angeboten. "Wir möchten eine verlässliche Betreuung über das Übliche hinaus anbieten", so Südholt. "Die generelle Nachfrage für das Angebot scheint ziemlich groß zu sein", schätzt er die Lage ein. Trotz einer ersten Werbekampagne sind dennoch immer noch einige Plätze frei. Südholts Blick richtet sich nach dem erhofften, erfolgreichen Abschluss der ersten Ferienbetreuung auf die Zukunft: "Es könnte bedeuten, dass das Betreuungsangebot in den Ferien umfassender angeboten werden müsste."

Noch ist es nicht soweit. Die Betreuer Verena Böcker und Chadi Khanafer sind noch in der Planungsphase, da sich das Angebot auch nach Zahl und Alter der angemeldeten Kinder richtet. Böcker ist Sozialpädagogin, Khanafer studiert das Fach in Enschede. Von Sport bis Spiel, von Basteln bis Lesen sei alles drin, versichern die Betreuer. Die Turnhalle steht den Kindern offen, ebenso der Raum der Mittagsbetreuung der offenen Ganztagsschule. "Wer will, kann auch sein Instrument zum Singen und Musizieren mitbringen", versichert Böcker. Er hat zuvor die Ferienbetreuung des Jugend- und Familienbildungswerks in Stadtlohn geleitet, Khanafer sammelte Erfahrung in der Hilgenbergschule im Ganztagsbetrieb. "Ich hoffe, dass wir zwei schöne Wochen mit den Kindern haben werden", freut sich Khanafer auf die Zeit mit den Kindern in Vreden.

Ilona Schneider sorgt für das leibliche Wohl der Kinder. Seit einem Jahr gehört sie zu einem Team von insgesamt fünf Frauen für die Mittagsbetreuung der offenen Ganztagsschule. Allerdings kocht sie nicht selbst. Wie im Schulbetrieb auch, kommt das warme Mittagessen vom Vredener Krankenhaus. emk

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