Merle Terbrack (15) vertritt im September Nordrhein-Westfalen bei der International Junior Science Olympiad. Dafür fährt sie nach Frankfurt. © Lisa Wissing
Schülerwettbewerb

Beste aus NRW: Vredener Schülerin tritt bei Wissenschafts-Olympiade an

Das Gymnasium Georgianum macht bei der „International Junior Science Olympiad“ mit – erfolgreich. Eine Schülerin hat es bis zum Bundesfinale geschafft und fährt im September nach Frankfurt.

Gummibären in Waschlösungen beobachten, klingt erst einmal nicht nach einem typischen Schulexperiment. Fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Georgianum haben aber genau das gemacht. Im Rahmen der „International Junior Science Olympiad“. Merle Terbrack ist mittlerweile in der dritten Runde angekommen.

Der Erfolg kam unerwartet

Die Teilnahme ist bundesweit. Unter 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist sie die einzige Schülerin aus Nordrhein-Westfalen. Im Unterschied dazu kommen zehn Teilnehmende aus Sachsen. „Ich habe damit gar nicht so gerechnet“, sagt die 15-jährige Vredenerin lächelnd, „die Fragen waren nämlich schon schwer.“

Das fanden auch die vier weiteren Stufenkameraden Medina Neziri, Jonathan Lorenz, Justus ter Braak und Moritz Ebbers. Dazugehörige Protokolle und Recherchen konnten sowohl in der Schule als auch zu Hause bearbeitet werden. „Die Teilnahme am Wettbewerb hat auch eine Klausur ersetzt“, erklärt Jonathan Lorenz.

Die nächste Station ist Frankfurt

Die erste Runde im Februar mussten sie allein durchführen. Die zweite Runde in Teams. „Es gab aber auch noch einen Multiple-Choice-Test, den wir allein machen mussten“, fügt Merle Terbrack hinzu. Und genau dieser hat sie in die dritte Runde gebracht: nach Frankfurt.

„Ich glaube, meine Eltern haben sich fast mehr gefreut als ich.“ Dennoch ist die Aufregung über die Fahrt nach Hessen da. Sie glaubt aber, dass die Chance besteht, eine Runde weiterzukommen. Das Bundesfinale der „Junior Science Olympiad“ ist für den September geplant.

Naturwissenschaften fand sie schon immer interessant

Wenn Merle Terbrack auch da die Aufgaben meistert, wird sie mit fünf weiteren Teilnehmern nach Dubai reisen. Dort müssen sie sich dann im internationalen Wettbewerb beweisen. Es gibt unter anderem programmierbare Roboter oder Einladungen zum Experimentalseminar der Chemie-Olympiade in Mainz zu gewinnen. Das ist der 15-Jährigen aber gar nicht so wichtig. Sie lernt einfach gerne dazu.

Für Naturwissenschaften habe sie sich schon immer interessiert, erzählt die Neuntklässlerin. Vor allem für die Forschung und Energieversorgung. Deswegen hat sie auch ein Praktikum bei Plan-Et in Vreden gemacht. Später möchte sie gerne beruflich in Richtung Forschung arbeiten. „Das habe ich aber noch gar nicht so genau geplant.“

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