Einige Klassenräume an den Vredener Schulen sind bereits mit digitalen Tafeln ausgestattet worden. 100 weitere sollen nun folgen. © Stadt Vreden
Digitalpakt

758.507 Euro aus Digitalpakt: Wie wird das Geld an den Schulen verteilt?

Aus dem Förderprogramm „Digitalpakt Schule 2019-2024 erhält die Stadt Vreden 758.507 Euro. Der größten Teil des Geldes soll für die Anschaffung von 100 digitalen Tafeln ausgegeben werden.

Vor zwei Wochen hat die Stadt Vreden den Zuwendungsbescheid von Bund und Land NRW über 758.507 Euro aus dem „Digitalpakt Schule 2019-2024“ bekommen. Bedingung: Die Stadt muss einen Eigenanteil von zehn Prozent zusätzlich beisteuern. Der Großteil des Geldes geht mit rund 740.000 Euro in die Beschaffung und Installation von 100 digitalen Tafeln für die Klassenräume an den sechs Vredener Schulen. Dies teilte der Erste Beigeordnete der Stadt, Bernd Kemper, auf Nachfrage mit.

Technik, die die Lehrkräfte begeistert

In den vergangenen zwei Jahren seien bereits an allen Vredener Schulen über den städtischen Medienentwicklungsplan-Etat einige solche digitale Tafeln installiert worden. „Die Lehrerinnen und Lehrer sind begeistert von der neuen Technik. Es ist uns als Schulträger sehr wichtig, somit nun eine Technik anzuschaffen, die vorher ein wenig getestet werden konnte“, erklärt Kemper.

Auf den Tafeln kann man mit einem abwaschbaren Stift schreiben, sie besitzen einen Touchscreen und direkten Zugriff aufs Internet. Das sei ein großer Schritt nach vorn im Vergleich zu den bisher eingesetzten Beamern. „Nach meinem Eindruck ist das Fördergeld für die Schulen an dieser Stelle besonders sinnvoll investiert.“

Alle Schulen werden nach Zahl ihrer Schüler bedacht

Die Marien-Grundschule soll etwa zehn Tafeln bekommen, die Norbert-Grundschule 18, die Hamaland-Grundschule acht, die Felicitas-Förderschule zwölf, die Sekundarschule und das Gymnasium je 26 Tafeln. Die Verteilung wurde mit den Schulen in den jährlich stattfindenden Planungsgesprächen besprochen.

Maßgeblich für den Verteilungsschlüssel waren die Schülerzahlen, die Zahl der Klassen- und Kursräume, aber auch die vorhandene technische Ausstattung.

Wenn es gut läuft, sollen schon in diesem Jahr die ersten Tafeln aus dem Digitalpakt ausgeschrieben, bestellt, geliefert und montiert werden. Kemper: „Wir hätten gerne 30 Tafeln schon in diesem Jahr, 70 im nächsten Jahr. Das hängt aber von den Lieferanten und den Monteuren ab.“

Neue Netzwerkkomponenten sind ebenfalls geplant

Die restlichen Mittel in Höhe von etwa 115.000 Euro sollen ebenfalls noch in diesem Jahr für die Anschaffung von Netzwerkkomponenten genutzt werden.

Die in allen sechs Schulen schon vorhandenen WLANs sollen optimiert werden, da einige sechs Jahre alte Access-Points mit der Vielzahl der eingesetzten Geräte nicht mehr so gut zurechtkommen. Außerdem sollen in sämtlichen Serverschränken in den Schulen die alten Netzwerkswitche durch neue ersetzt werden.

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