Zwillbrocker Venn

35 Flamingos im Venn gesichtet: Kann es jetzt losgehen mit dem Brüten?

Schon seit Wochen sind hier und da ein paar Flamingos im Zwillbrocker Venn und Ellewicker Feld unterwegs gewesen. Aber jetzt hat der Frühling in Vreden wirklich angefangen: 35 Flamingos sind da.
35 Flamingos tummeln sich am frühen Mittwochmorgen im Zwillbrocker Venn. © Hubert Stroetmann

Naturfotograf und Frühaufsteher Hubert Stroetmann kann den „echten Frühlingsanfang“ in Vreden vermelden: Der hängt ja da gefühlt mit dem Ankommen der Flamingos im Zwillbrocker Venn zusammen. Und seit dem frühen Mittwochmorgen ist da alles „wie immer“: Die Möwen kreischen und viele Flamingos stehen im See und lassen ihre Schnäbel für die Nahrungsaufnahme durch das Wasser gleiten.

„Gestern waren 18 da, heute sind noch mal 17 dazugekommen“, erzählt Hubert Stroetmann am Mittwochmittag im Telefonat mit der Redaktion. Und das knapp vier Wochen, nachdem er das erste pinke Exemplar am Lachmöwensee fotografisch festgehalten hat. Zwei Tage später waren wiederum drei weitere Flamingos angekommen, jetzt sind es 35 und man darf von „Kolonie“ sprechen.

Kann es jetzt losgehen mit dem Brüten?

Die Biologische Station hatte in den vergangenen Wochen einen neuen Zaun um die Insel im „Lachmöwensee“ errichtet, auf der die Flamingos immer ihre kegelförmigen Nester für den Nachwuchs bauen. Der Zaun soll Füchse und andere Feinde von den – erhofften – Flamingoküken abhalten.

Damit es in diesem Jahr Nachwuchs geben wird, müssen die Flamingos passende Bedingungen vorfinden. Aktuell führt der See Wasser. Im vergangenen Jahr waren vier Küken geschlüpft, die Ende Juli plötzlich spurlos verschwunden waren. Füchse waren auf der Insel unterwegs gewesen.

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